Diese Kolumne berichtet aus der Perspektive von GNU-Projekt und FSF über Projekte und aktuelle Geschehnisse im Umfeld freier Software. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit dem E-Voting in Brasilien, der elektronischen Patientenakte sowie mobilen Geräten und startet einen Aufruf für Tuxmobil.
Notebook
Der Autor stellt die sehr preiswerte Hardware und seine kostenlose Software vor, mit der er Impedanzen, Frequenzgänge und Klirrfaktoren von Lausprechern und anderen elektroakustischen Systemen misst. Den Kern bildet eine übliche Soundkarte, die unkonventionell verschaltet ist.
Weil der Komplettaustausch aller Arbeits-PCs im Berliner Außenministerium gerade anstand, hat ein zehnköpfiges Kernteam gleich eine angepasste Debian-Distribution entwickelt. Das Ausrollen der 2500 Rechner dauerte nur vier Wochen.
Langes Warten bei Linux-Neustarts kann ziemlich lästig sein. Schuld sind die vielen Stufen des Bootprozesses. Der Kexec-Trick des Kernels umgeht sie und spart damit etwas Bootzeit ein. Als zusätzliches Schmankerl macht er Crash-Dumps möglich.
Wir picken Leckerbissen aus dem Topf mit freier Software heraus. Dieses Mal: FreeBSD 6 ist im Anmarsch, Syn-CE synchronisiert Pocket-PCs und I-Podder bringt Podcasts und Linux zusammen. Danach findet alles in einer Ricotta-Frühlingszwiebel-Torte seine Vollendung.
Das Radius-Protokoll dient meist dazu, Benutzer an Dial-in-Systemen zu authentifizieren. In Kombination mit 802.1X schützt Radius aber auch lokale Netze: Anwender und deren Rechner müssen sich erst in tiefen Protokollschichten authentifizieren, bevor der Switch ihren Port freigibt.
Hochverfügbarkeit klingt gut und teuer. Unter Linux reichen aber auch bereits Standardkomponenten für ein ausfallsicheres Speichersystem aus vernetzten, räumlich verteilten Blockdevices.
Beim Roboter-Fußball gibt es alles, was man auf dem Rasen erwartet: Flanken, Fouls, gelbe Karten - nur keine Kopfbälle: Die Spieler sind autonome Roboter mit Kameras, Sensoren und Linux unter der Haube. Das Team Ulm Sparrows nahm am Robocup teil und berichtet von der Technik und ihren Tücken.
Wir tischen wieder Heißes aus der freien Softwareküche auf: Linux und Digitalkameras sowie 54-MBit- WLAN-Karten, Debians Referendum zu Non-Free, Colin Watsons neuer Plan zur Sarge-Release, Ärger mit Debians Gnome-Paketen und Martin Michlmayrs Wiederwahl. Als Nachtisch gibt's rote Grütze.
Im LAN kann jeder Rechner den Netzverkehr belauschen und manipulieren. An dieser Tatsache ändert auch ein Switch wenig: Durch ARP-Spoofing und -Poisoning lenkt der Angreifer jeden Verkehr auf seinen Rechner. Wie das funktioniert und welche Gegenmaßnahmen dem Admin bleiben, zeigt dieser Artikel.
Klaus Knoppers Distribution enthält viele Programme und Einstellungen, die man nicht in jeder Lebenslage braucht. Dieser Workshop und ein CD-Brenner sind Voraussetzungen für mehr Individualität.
Mit dem neuen Kernel hält ACPI auf relativ breiter Front in Linux Einzug. Die vereinheitlichte Hardware- Konfiguration ist schon aus dem Kernel 2.4 bekannt, beim Powermanagement kommen aber gleich mehrere Schlafmodi hinzu.
Ohne Kabel online - technisch kein Problem, nur die Sicherheitsprobleme der Funknetze stören die Gemütlichkeit. Jedem Besucher im Caf} gegenüber beliebig Bandbreite schenken ist nicht jedermanns Sache, also muss eine Authentifizierung her. Die sollte plattformunabhängig funktionieren.
Halb so schnell wie kabelgebundenes Ethernet soll die Funktechnik nach IEEE 802.11g sein und abwärts- kompatibel zum etablierten 802.11b mit 11 MBit/s. Das Linux-Magazin testet exemplarisch eine 54-MBit/s-Karte und beschreibt die Einrichtung.
Die Bluetooth Special Interest Group hat Kabeln den Kampf angesagt, externe Geräte sollen in Zukunft nur noch per Funk angesprochen werden. Die passenden Bluetooth-Adapter kommen von Anycom.














