Der durchschnittliche deutsche E-Mail-Benutzer bekommt täglich 39 Mails und investiert 15 Prozent seiner Arbeitszeit für deren Bearbeitung, Tendenz bei beiden Zahlen steigend. Mitarbeiter von Unternehmen nehmen den Mail-Verkehr zunehmend unzufrieden wahr.
Super: Some late-breaking News - und ich bin nicht da. Peters Mail verpasst mich um 02:27, in Neuseeland war's 14:27, früher Nachmittag. Ob das Linux-Magazin schon in der Druckerei sei, will die Crypto-Ikone Peter Gutmann wissen, und ob sein Artikel über E-Crypt-FS drin ist (Seite 82). Denn...
Spam nervt. Für Entspannung in den Mailboxen sorgen Spamfilter - vorausgesetzt sie wirken zuverlässig und verschonen die Empfänger mit Nebenwirkungen. Das Linux-Magazin hat fünf Appliances, zwei Service-Anbieter sowie die Filter von GMX und Web.de einem aufwändigen Langzeittest unterzogen.
Während Spamfilter den elektronischen Müll, der täglich die Inbox flutet, mühsam aussortieren, vermeiden einige Techniken von vornherein, dass Spammer eine E-Mail-Adresse belästigen. Welche tatsächlich helfen, verrät diese Analyse. Sie gibt auch gleich ein praktisches Beispiel.
Ein Open Relay zu konfigurieren ist das Schlimmste, was ein Mailserver-Admin anstellen kann. Spammer finden es umgehend und machen den MTA zur Dreckschleuder. Anhand von Exim sei hier eine Verhütungsstrategie erklärt, Clam AV und Spamassassin halten alle anderen Unannehmlichkeiten auf Distanz.
Manches Spam-Opfer hat den Hals so gestrichen voll, dass es zur Gegenwehr greifen und die Kommunikation der Müllversender blockieren will. Zur Wahl stehen die Verbindungen der Harvester (Adressensammler) und Bulkmailer (Spamschleudern). Doch nicht jede Maßnahme greift.
Antispam-Firmen, die selber spammen, welche, die das Medium E-Mail nicht verstehen, und solche, die ihre Appliance nur mit Begleitschutz aus dem Haus lassen: Anekdoten aus dem Testlabor.
Normalerweise landen alle im Posteingang: gewünschte E-Mails, als Spam erkannter und der nicht erkannte Müll. Dieser Artikel entwickelt anhand von Qmail und Spamassassin eine Methode, die einerseits klassifizierten Spam in einen separaten Ordner schiebt und andererseits lernende Ordner einrichtet.
Wer verdient am massenhaften Versand von Spam-Mails? Die Spam-Versender ganz sicher. Die Auftraggeber dagegen wissen es oft nicht einmal.
Ist der Mailserver zu langsam, meutern die User. Wer den Server sinnvoll optimieren will, braucht verlässliche Messwerte über die Geschwindigkeit des MTA. Beim Erzeugen der nötigen Last und beim Sammeln der Resultate hilft ihm das Benchmark-Programm Postal.
Sie laufen auf Red Hats Enterprise-Linux, kosten Geld und jonglieren mit E-Mails: Drei kommerzielle Mailserver wollen mit inneren Werten überzeugen. Wie gut ihnen das gelingt, zeigt dieser Test.
Das vielfältig konfigurierbare Postfix-Plugin Policyd wehrt Spam per Greylisting, Senderdetektion, Mailmengen-Messung, Blacklisting und HELO-Rotationserkennung ab.
Je weniger Desktop-Technologien an Gnome oder KDE gebunden sind, umso leichter wird das Leben für den Linux-Anwendungsentwickler. Das Portland-Projekt stellt ihm Desktop-übergreifende Basisfunktionen zur Verfügung, vom Mailversand bis zum Adressbucheintrag.
Sendmail gilt zu Unrecht als nicht beherrschbares Ungetüm - dieser Workshop beweist es. Etwas strukturierte Arbeitsweise vorausgesetzt können Sie mit dem Oldie unter den MTAs flexible und wirksame Antispam- und Antivirenlösungen aufbauen.
Postfix beherrscht weit mehr als das Standardrepertoire eines Mailservers. Im hier vorgestellten Szenario geht es um eine datenbankgestützte Konfiguration, die mittels Restriction Classes Benutzer in unterschiedlich privilegierte Gruppen aufteilt.













