Die Arbeitsgruppe Automotive Grade Linux (AGL) hat die ihrer Distribution für den Einsatz in Fahrzeugen vorgesehenen Distribution eine neue Codebasis verschafft. Die nimmt jetzt Yocto 2.6 als Unterbau.
Linux
Nachdem die Knoppix-Version 8.5.0 nur im Rahmen des Linux-Magazins 04/2019 erhältlich war, hat Entwickler Prof. Klaus Knopper eine aktualisierte Fassung seiner Distribution frei veröffentlicht. Die bringt im Wesentlichen die mitgelieferte Software auf den aktuellen Stand.
Nach fünf Jahren als Vorsitzender des Opensuse-Vorstands ist Richard Brown mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Seine Nachfolge tritt Gerald Pfeifer an, der bei Suse als CTO EMEA tätig ist.
Die Distribution Emmabuntüs zielt primär auf Computer für Entwicklungsländern und liegt in verschiedenen Varianten vor. Das auf Debian basierende Emmabuntüs DE2 aktualisiert in der neuen Version 1.05 den Unterbau und enthält bereits einige Features des kommenden Emmabuntüs DE3.
Der Entwickler Stéphane Graber hat LXD 3.16 angekündigt und damit neue Features und Konfigurationsmöglichkeiten. Auch das Kommandozeilen-Tool sei verbessert worden.
Das Kommandozeilentool rget arbeitet ähnlich wie sein Kollege wget, verifiziert aber die heruntergeladenen Daten. Anwender können somit sicher sein, dass die Datei nicht manipuliert oder fehlerhaft ist.
Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman hat vor Kurzem die Release von Kernel 5.1.21 angekündigt. Damit, so der Linux-Hacker, sei das Lebensende der Kernel-Version 5.1.x erreicht.
Mit der Veröffentlichung von Linux Mint 19.2 mit dem Codenamen Tina haben die Entwickler der Ubuntu-basierten Distribution die Anwendungen und die drei verfügbaren Desktops Cinnamon, Mate und Xfce aktualisiert.
Vor einigen Tagen hatte Linus Torvalds den Floppy-Treiber im Linux-Kernel als verwaist markiert, weil sich kein Maintainer mehr dafür fand. Nun hat sich mit Denis Efremov ein Kandidat dafür gemeldet.
Linux 5.2 führt ein Feldbus-Subsystem ein, das Dateisystem Ext 4 bringt nun Unicode-12.1-Support mit. Zudem unterstützt Intel jetzt Sound Open Firmware (SOF), und es gibt Community-Treiber für Mali-GPUs.
Autor und Amateurfotograf Dmitri Popov hat einen Satz Skripte entwickelt, um für sein bildendes Schaffen einen flüssigen Fotografie-Workflow auf Linux-Basis einzurichten.
Unter Linux gibt es nicht viele Möglichkeiten, Video-DVDs und Blu-ray-Disks zu betrachten und zu konvertieren. Die Bitparade testet die beiden Kandidaten und weist auf rechtliche Hürden hin.
Yocto ist ein Werkzeug, mit dem sich individuell zugeschnittene Linux-Images für Embedded Devices herstellen lassen. Das schafft für den Anwender größere Spielräume, als vorgefertigte Distributionen dies könnten, allerdings um den Preis einer höheren Komplexität.
TCP stammt aus den 80ern – einer Zeit, in der Datenübertragungen nach heutigen Maßstäben eher Rinnsalen ähnelten. Für moderne Breitbandverbindungen ist es daher nicht optimiert. Mit Linux-Bordmitteln öffnen Admins allerdings die Schleuse für voluminöse Pakete.
In den 1990ern konnten Linux-Server-Admins mit Uptimes von 200 oder 300 Tagen prahlen. Seit für den Kernel alle naselang Securitypatches erscheinen, ist die Grandezza dahin. Die Kernelhacker liefern mit dem technisch hochkomplexen Live-Patching einen Mechanismus, der alten Glanz zurückbringt.









