Grid Computing wurde zwar als basisdemokratisches, kollektives Netzwerkzeug erdacht, aber die aktuelle funktionierende Software elektrisiert vor allem Forscher, Informatiker und IT-Industrie. Die etwas anämische deutsche Grid-Gemeinde bekommt jetzt von Politik und Industrie flott Rückenwind.
Kernel
Im LAN kann jeder Rechner den Netzverkehr belauschen und manipulieren. An dieser Tatsache ändert auch ein Switch wenig: Durch ARP-Spoofing und -Poisoning lenkt der Angreifer jeden Verkehr auf seinen Rechner. Wie das funktioniert und welche Gegenmaßnahmen dem Admin bleiben, zeigt dieser Artikel.
Pünktlich zur diesjährigen Cebit ist die siebte Auflage von Michael Koflers Linux-Buch erschienen, das mittlerweile nur noch als "der Kofler" bekannt ist. Dieser Artikel zeigt, ob es sich um eine verflixte oder eine glorreiche Sieben handelt.
Wir tischen wieder Heißes aus der freien Softwareküche auf: Linux und Digitalkameras sowie 54-MBit- WLAN-Karten, Debians Referendum zu Non-Free, Colin Watsons neuer Plan zur Sarge-Release, Ärger mit Debians Gnome-Paketen und Martin Michlmayrs Wiederwahl. Als Nachtisch gibt's rote Grütze.
Fertige Bibliotheken nehmen Programmierern Arbeit ab. Auch der Kernel bietet Hilfsfunktionen, obwohl er keinen Zugriff auf Libraries wie die Glibc hat. Von der Stringumwandlung bis zur Listenverwaltung findet sich allerlei Nützliches, das dieser Artikel erklärt und übersichtlich auflistet.
Beim Booten startet ein typisches Linux-System zahlreiche Hilfsprogramme. Sie konfigurieren das System und initialisieren Dienste, die fortan im Hintergrund laufen. Init fungiert als Mutter all dieser Prozesse und ist bei den meisten Linux-Distributionen und Unix-Systemen ähnlich aufgebaut.
Die von SCO initiierte Klagewelle kann dazu führen, dass die Beklagten die Unix-Prozesse aus längst vergangenen Zeiten noch einmal aufrollen. Dort erwarten SCO unliebsame Überraschungen.
Aus Platz- und Übersichtsgründen lagert der Kernel seine Funktionalität größtenteils in Module aus. Dieser Vorgang lässt sich über Parameter fein einstellen. Linux 2.6 bietet Typsicherheit für Modulparameter und erlaubt es dem Kernelprogrammierer, dafür eigene Datentypen zu verwenden.
Er ist kleiner als ein Feuerzeug, trotzdem verwandelt der Firestick jeden PC in eine Firewall. Der Rechner benötigt zwei Netzwerkkarten und muss vom USB-Stick booten, CD-ROM und Festplatte sind überflüssig. Der Praxistest zeigt Stärken und Schwächen dieser Neuentwicklung.
Ähnlich wie Köche arbeiten auch Software-Autoren an immer neuen Kreationen. Wir picken die Leckerbissen heraus: IRC im Detail, Apples I-Pod und sein Verhältnis zu Linux sowie Debians Vorgehensweise bei der AMD64-Plattform. Gourmets verwöhnen wir diesmal mit Reis der besonderen Art.
Zeitserver sind die Taktgeber in Netzwerken. Ohne sie schlägt die Synchronisation von Datenbanken fehl oder NFS-Exports kommen wegen unterschiedlicher Zeiten durcheinander. Dabei ist es ganz einfach, einen Dienst aufzusetzen, der allen Maschinen im Netzwerk dieselbe Zeit zur Verfügung stellt.
Auf einem typischen Unix-Computer verrichten mindestens 30 Prozesse gleichzeitig ihre Arbeit. Oft müssen sie miteinander kommunizieren. Die bekannteste Methode hierfür sind Signale, die auch Benutzer per »kill«-Kommando absetzen können.
Eindringlinge an ihren Spuren erkennen - das ist das Ziel des Advanced Intrusion Detection Environment. In einer Datenbank hinterlegt AIDE die Attribute und kryptographischen Prüfsummen wichtiger Files und Verzeichnisse. So bemerkt es jede nicht autorisierte Änderung und schlägt Alarm.
Immer mehr Hersteller setzen in ihren Geräten auf Embedded Linux. Auch die boomende Telematik-Sparte hat Linux als Alternative erkannt. Eine kleine Firma in Südbayern nutzt die freie Software, um mit ihrem Telematiksystem für Winterdienste den Großen in der Branche Konkurrenz zu machen.
USB hat die klassische serielle Schnittstelle als Allround-Interface abgelöst und macht mit Version 2.0 den Highspeed-Bussen Konkurrenz. Kernel 2.6 unterstützt schon ein breites Spektrum an Hardware und hilft unbekannte USB-Geräte direkt zu programmieren.














