Die Kolumne berichtet aus der Perspektive des GNU-Projekts und der FSF über Projekte und aktuelle Geschehnisse aus dem Umfeld freier Software. Dieser Ausgabe beleuchtet die Konsequenzen beim Einsatz kommerzieller JREs, zeigt Alternativen auf und berichtet zudem über Neues aus der FSFE.
Java
Das Mono-Projekt ist die freie Antwort auf Microsofts .NET-Plattform. Dieser Artikel stellt grundlegende Klassen und Methoden der Framework Class Library vor und demonstriert, wie man mit C# bequem Dateien, Zeichenketten und Collections verarbeitet.
Newsticker, Web-Blogs und andere Informationssysteme verwenden gerne das RSS-Format, um kurze Nachrichten in standardisierter Form an die Interessenten zu verteilen. Diese News-Schnipsel lassen sich bestens mit Tcl und der objektorientierten Erweiterung CZRSS verarbeiten.
Novell macht weiter ernst mit Linux und bringt eine eigene Desktop-Distribution für Unternehmen heraus. Sie basiert auf dem Suse Linux Enterprise Server 9, enthält aber auch Neuerungen.
Javas Druckfunktionen änderten sich im Lauf der Jahre mehrfach, nicht immer zum Besten. Der neue Java Print Service ist endlich so ausgereift, dass man ernsthaft mit ihm arbeiten kann. Mit einem Zusatzpaket findet er unter Linux auch Cups-Drucker.
"Practical Qt" erklärt fortgeschrittenen Programmierern die GUI-Bibliothek, auf der auch KDE basiert. Das zweite Buch richtet sich an Webdesigner und möchte ein Internet schaffen, das behinderten Benutzern nicht unnötig Steine in den Weg legt.
Linux-taugliche Entwicklungswerkzeuge für Perl sind rar, doch eine Eigenbau-IDE ist mit JEdits Hilfe kein Problem und zudem kostenlos, maßgeschneidert und plattformunabhängig.
Java und Tcl ergänzen sich bestens und profitieren voneinander: Ein Testskript für eine Java-Applikation ist in Tcl schneller geschrieben als in Java. Andererseits wollen Tcl-Entwickler gelegentlich Java-Pakete nutzen. Jacl und Tclblend geben ihnen diese Freiheiten.
PDF-Dateien selbst schreiben ist mit freier Software kein Problem. Wer mit Java ein PDF erzeugen möchte, muss nicht mal zu externen Programmen greifen: Das freie Projekt I-Text bietet alles, was dafür notwendig ist. Die neueste Version unterstützt auch XML-Formate.
Das nächste JDK soll Java modernisieren. Ob das Ergebnis den Versionssprung auf 5.0 rechtfertigt oder ob er sich als Marketing erweist, verrät dieser Ausblick auf die bevorstehende Java-Release.
Eine Java-Plattform für C/C++-Entwicklung nutzen? Das C-Development-Tool für Eclipse macht's möglich. Die neue Version 2.0 des Plugins bringt praktische Erleichterungen wie intelligentere Code-Completion - auch wenn noch Wünsche offen bleiben.
Viele Java-Anwendungen müssen ihre Objekte dauerhaft speichern. Relationale Datenbanken eignen sich dafür nur mit zusätzlichem Aufwand. Das Hibernate-Framework übersetzt Java-Objekte in Tabellenform und übernimmt ihre komplette Verwaltung.
Javadoc erzeugt mehr als nur Klassendokumentation in HTML. Das Framework verschafft auch Zugriff auf Quellcode-Struktur und Kommentare. Der Coffee-Shop zeigt, welche Freeware-Tools diese Möglichkeiten nutzen und wie man selbst Javadoc-Erweiterungen programmiert.
Jeder Programmierer nutzt für die tägliche Arbeit eine Sammlung persönlicher Skripte. Um vier aus dem eigenen Fundus geht es hier. Alle brauchen jedoch Perl-Module, die nicht auf jedem Rechner vorhanden sind. Das Perl Archive Toolkit löst die Abhängigkeit und packt Skripte und Module in ein...
Das globale Dorf ist seit dem 1. März ein Stück weltoffener geworden: In Domainnamen sind jetzt deutsche Umlaute sowie asiatische und arabische Schriftzeichen erlaubt. Damit eröffnen sich für Entwickler und Benutzer neue Möglichkeiten, es ergeben sich aber auch neue Probleme.














