Zurück zu den Wurzeln: Mag Mark Shuttleworth der Konvergenz-Idee auch hinterhertrauern, für Ubuntu könnte die Abkehr vom Displaymanager Mir und dem Unity-Desktop einen Neuanfang bedeuten. In der nun erschienenen Zwischenversion 17.10 lassen sich die Veränderungen gut an.
Gnome
Von der ersten Seite der DELUG-DVD bootet in diesem Monat Knoppix 8.1, die andere Seite bietet unter anderem 23 Videos von der Gnome-Konferenz Guadec 2017, ein Vorlesungsskript zum Thema Compilerbau, Tails 3.2, Q4 OS sowie eine VM mit vorinstalliertem Nix OS.
Nach einem längeren Experiment mit einem eigenen Desktop kehrt Ubuntu mit der neuen Version 17.10 nun zu Gnome zurück, wenn auch zu Gnome 3. Standard-Displaymanager wird Wayland, Mir ist Geschichte.
Mit dem Release von Version 10.4 unterstützt FreeBSD erstmals EMMC-Speicher. Daneben sind Updates und Verbesserungen enthalten.
Hardwarehersteller Purism sammelt derzeit Geld für die Produktion eines offenen und sicheren Smartphones namens Purism. Dieses Projekt unterstützt nach KDE jetzt auch die Gnome Foundation aktiv.
Die Entwickler der Desktop-Umgebung Gnome haben eine neue Version veröffentlicht, die auch unter Ubuntu 17.10 zum Einsatz kommen soll. Neben vielen nützlichen kleinen Änderungen erstrahlen insbesondere die Systemeinstellungen in neuem Glanz.
Wie der Canonical-Entwickler Didier Roche berichtet, gibt es durch den Umstieg von Ubuntu vom Unity-Desktop auf Gnome einige sichtbare Änderungen. Eine davon ist das Trash-Icon, das vom Dock auf den Dektop wandert.
Am 15. August 1997, starteten Miguel de Icaza und Federico Mena die Arbeit an der Desktop-Umgebung Gnome. Zur Feier des Tages plant das Gnome-Projekt zahlreiche Feiern.
Der Mitbegründer des Gnome-Projekts Federico Mena Quintero ist nicht mehr besonders überzeugt von der Sprache C und empfiehlt aus eigener Erfahrung stattdessen Rust - vor allem für Parser.
Die Entwickler hinter Lubuntu, Kubuntu, Ubuntu Mate, Ubuntu Budgie und Ubuntu Kylin haben jeweils eine neue Testversion veröffentlicht. Die „Alpha 2“ ist nicht für den produktiven Einsatz gedacht, gibt aber einen Ausblick auf die kommende Version 17.10.
Mit Pop OS präsentiert System 76, Hersteller von Hardware mit vorinstalliertem Linux, eine eigene Ubuntu-basierte Distribution, deren Desktop dem Benutzer nicht "im Weg sein soll".
Mit GPS Share 0.1.0 hat Gnome-Entwickler Zeeshan Ali eine in Rust verfasste Gnome-Software erstveröffentlicht, die es erlauben soll, die GPS Location im Netzwerk zu teilen.
Der Abschied von Unity als Ubuntus Standard-Desktop gibt den Entwicklern Anlass, sich nach den Nutzerpräferenzen zum designierten Nachfolger Gnome zu erkundigen.



