Wenn in einem hochverfügbaren Netzwerk eine Komponente ausfällt, darf dies die Funktionstüchtigkeit des Netzes nicht beeinträchtigen. Der Bonding-Kerneltreiber auf Servern schaltet dafür automatisch zwischen mehreren Netzwerk-Schnittstellen des Servers um, die an jeweils anderen Switches hängen.
Firewall
Pünktlich zur diesjährigen Cebit ist die siebte Auflage von Michael Koflers Linux-Buch erschienen, das mittlerweile nur noch als "der Kofler" bekannt ist. Dieser Artikel zeigt, ob es sich um eine verflixte oder eine glorreiche Sieben handelt.
Er ist kleiner als ein Feuerzeug, trotzdem verwandelt der Firestick jeden PC in eine Firewall. Der Rechner benötigt zwei Netzwerkkarten und muss vom USB-Stick booten, CD-ROM und Festplatte sind überflüssig. Der Praxistest zeigt Stärken und Schwächen dieser Neuentwicklung.
Zeitserver sind die Taktgeber in Netzwerken. Ohne sie schlägt die Synchronisation von Datenbanken fehl oder NFS-Exports kommen wegen unterschiedlicher Zeiten durcheinander. Dabei ist es ganz einfach, einen Dienst aufzusetzen, der allen Maschinen im Netzwerk dieselbe Zeit zur Verfügung stellt.
Dateien weitergeben ist in jeder Hinsicht das ureigene Ziel freier Software - der Protokollklassiker FTP (File Transfer Protocol) löst diese Aufgabe sehr effizient. Bevor ein Admin diesen Server einrichtet, sollte er aber einiges über die Hintergründe wissen.
Ohne Kabel online - technisch kein Problem, nur die Sicherheitsprobleme der Funknetze stören die Gemütlichkeit. Jedem Besucher im Caf} gegenüber beliebig Bandbreite schenken ist nicht jedermanns Sache, also muss eine Authentifizierung her. Die sollte plattformunabhängig funktionieren.
Ob die Planung eines neuen Netzes realistisch und beispielsweise die Firewall wirksam konfiguriert ist, zeigt meist erst die Praxis. Das Vabanquespiel am lebenden Objekt und unter Zeitdruck ist aber nicht jedermanns Sache: Mit User Mode Linux simuliert schon ein einzelner Rechner realitätsnah...
Fällt ein Server aus, sollten nicht die User, sondern Tools dem Admin das mitteilen. Besser wäre, wenn er schon die Frühformen abnormen Serververhaltens erkennt. Das vorgestellte Toolset überwacht Server und Dienste und fertigt Lastanalysen an. Anders als fertige Lösungen sind die gezeigten...
Mit Mobile IP behält ein Laptop seine IP-Adresse, wenn er in ein neues Netzwerk wechselt. Selbst beim Übergang von einem WLAN in ein Ethernet bleiben die TCP-Verbindungen bestehen. Bei TMip (Transparent Mobile IP) funktioniert das sogar ohne Eingriffe am Client.
Admins müssen bei Bedarf schnell ermitteln, welcher User sich wann und von wo auf ihrem System angemeldet hat. Mit diesem Wissen schützen sie ihre Computer vor Missbrauch und können im Ernstfall die Eindringlinge zurückverfolgen. Die Kommandos »who«, »w« und »last« liefern die Daten.
Im Sommer kündigte Red Hat an, keine Distributionen für Normalanwender mehr herzustellen. Nun soll doch eine erscheinen. Das Fedora-Projekt geht trotzdem weiter. Was steckt dahinter?
Halb so schnell wie kabelgebundenes Ethernet soll die Funktechnik nach IEEE 802.11g sein und abwärts- kompatibel zum etablierten 802.11b mit 11 MBit/s. Das Linux-Magazin testet exemplarisch eine 54-MBit/s-Karte und beschreibt die Einrichtung.
Big Sister überwacht das Netzwerk und seine Hosts: Eigene Agenten testen laufend, ob die Dienste noch funktionieren. Bei Bedarf alarmiert die große Schwester ihren Administrator. Eine hübsche Weboberfläche zeigt den aktuellen Zustand.
Mit dem Finger-Service informieren Anwender über sich selbst, ihre Aktivitäten und ihre Termine, ohne eine komplexe Groupware-Applikation zu bedienen. Auch das Protokoll ist überraschend einfach. Somit eignet sich Finger hervorragend als Einstieg in die Welt der Serveradministration.
Der einfach zu konfigurierende OpenVPN-Daemon nutzt das Tun-Device und arbeitet selbst im Userspace. Das UDP-Protokoll verwendet TLS-Verfahren zur Authentifizierung und kann damit als sehr sicher gelten.














