Clonezilla live 3.3.0-33 kommt mit vielen kleinen Änderungen

Clonezilla-Logo

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Das Live-System Clonezilla hilft beim Sichern und Klonen von Partitionen. Die neue Version 3.3.0-33 aktualisiert das Basissystem, fügt weitere Kommandozeilenprogramme hinzu und verbessert einige bestehende Werkzeuge.

Während vorherige Clonezilla-Live-Versionen überschaubare Neuerungen mitbrachten, fallen die Änderungen diesmal erstaunlich zahlreich aus. Wie immer haben die Entwickler zunächst das Debian-Basissystem aktualisiert. Die Pakete haben sie am 17. Oktober aus dem Debian Sid Repository entnommen, im Hintergrund arbeitet der Kernel 6.16.12-1.

Neu dabei sind gleich mehrere Kommandozeilenwerkzeuge, die sich allerdings entweder an erfahrene Clonezilla-Nutzer richten oder innerhalb von Clonezialla live helfen. So erzeugt etwa Udev über das neue „ocs-blkdev-sorter“ für Clonezilla Alias-Block-Devices unter „/dev/ocs-disks“. Den Anstoß dazu gibt die Udev-Regel „99-ocs-sorted-disks.rules“.

Das ebenfalls neue „ocs-blk-dev-info“ liefert Informationen über die vorhandenen Block-Geräte im JSON-Format. „ocs-live-gen-ubrd“ verheiratet den Bootmanager U-Boot mit einer OCS-ZIP-Datei, was wiederum zu einer OCS Live RAW Disk führt. „ocs-live-netcfg“ nutzt jetzt das neue „ocs-live-time-sync“ zur Zeiteinstellung. Die Zeitsynchronisation erfolgt, wenn eine Internetverbindung besteht. Sofern letzteres nicht der Fall ist, ermittelt Clonezilla die Zeitzone anhand der Einstellungen im BIOS.

Auch an den bestehenden Funktionen haben die Entwickler geschraubt. So kann man jetzt im Expertenmodus MTD-Block- und eMMC-Boot-Geräte sichern. Dies veranlassen die Parameter „-smtd“, „-smmcb“, „-rmtd“ und „-rmmcb“. Obendrein geht „ocs-get-dev-info“ flotter zu Werke, während „ocs-scan-disk“ seine Ausgaben etwas übersichtlicher auf den Bildschirm bringt.

Das „live-boot“-Paket liegt in Version 20250815 vor. Die Clonezilla-Entwickler haben es zudem so gepatched, dass es den Boot-Parameter „ethdevice-link-timeout“ versteht. Über den wiederum können Nutzer den Timeout für den Ethernet Device Linking Status setzen. Der Live-Client setzt ihn auf 7 Sekunden, standardmäßig dauert er 15 Sekunden.

Unter anderem Proxmox-Server nutzen die Technik LVM Thin Provisioning, mit der Clonezilla allerdings derzeit nicht umgehen kann. Sofern LVM Thin Provisioning vorliegt, verweigert Clonezilla jetzt den Dienst.

Mit an Bord sind schließlich noch die Pakete „dhcpcd-base“, „upower“, „atd“ und „cron“, die beiden letztgenannten Dienste aber standardmäßig deaktiviert.

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