Deutsche oft von digitalen Technologien überfordert

Digitale Technologien gehören für viele Bürger zum Alltag. Allerdings fühlt sich ein Drittel (33 Prozent) der Deutschen häufig damit überfordert.

Digitale Technologien gehören für viele Bürger zum Alltag. Allerdings fühlt sich ein Drittel (33 Prozent) der Deutschen häufig damit überfordert. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben.

Während die Überforderung in der Altersgruppe ab 75 Jahren besonders stark ausgeprägt ist (60 Prozent), fühlt sich aber auch von den 16- bis 49-Jährigen rund jeder Vierte (26 Prozent) häufig überfordert. Der Digitalverband Bitkom hat 1005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren befragen lassen.

Weniger Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern: Unter Männern fühlen sich 32 Prozent häufig überfordert, unter Frauen 35 Prozent.

Der Wunsch nach mehr digitaler Bildung ist laut Befragung groß. 86 Prozent der Deutschen sind der Meinung, Digitalkompetenzen sollten in der Schule unterrichtet werden. Viele sehen den Staat in der Verantwortung: 48 Prozent finden, die Politik sollte mehr dafür tun, digitale Kompetenzen in der gesamten Gesellschaft zu stärken. 47 Prozent wünschen sich mehr öffentliche Angebote, um sich ein Leben lang digital weiterbilden zu können. 39 Prozent sprechen sich zudem explizit für eine „Bundeszentrale für digitale Bildung“ als zentrale Anlaufstelle aus.

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