Ausgabe Juni 2010

Titelthema: Alchemie?
Das Linux-Magazin 06/10 erscheint am 6. Mai 2010 und zeigt sich fasziniert von der Magie, Geräten mit Linux einen neuen Sinn zu verleihen. Unter dem Titel "Alchemie" liefert die Ausgabe eine zauberhafte Mixtur aus Ideen, Motivation und technischem Know-how.
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Der Lateiner kennt "Virtus" als die Tugend, die es oft vorzutäuschen gilt, genau wie moderne Virtualisierungslösungen die Hardware. Jetzt droht auch Red Hat, mit dem Produkt RHEV mit- und die Konkurrenz aufzumischen. Doch die rote Tugend hat so manchen dunklen Fleck .
Roboterbau ist als Hobby zwar kostspielig, aber zu interessant, um ihn einer kleinen Forschungselite zu überlassen. Peekabot erspart die Hardwarekosten und simuliert eine schöne neue Roboterwelt. Gbrainy trainiert die grauen Zellen - und zur Stärkung gibt es Spargel mit Schinkenpfannkuchen .
In modernen Smartphones werkelt Hardware, deren Leistung auch für Netbooks und Laptops reichen würde. Deshalb verheiraten Intel und Nokia jetzt mit viel Tamtam Moblin und Maemo zu Meego, einer Embedded-Linux-Plattform für Handys, Fernseher und den Automobilbereich .
Debian ist frei und seine Entwickler sind Kosmopoliten. Das Linux-Magazin berichtet regelmäßig Interna aus der Debian-Entwicklerszene und angrenzenden Projekten .
Linux-Magazin-Leser Alexander-Philipp Lintenhofer heizt sein Haus mit einer Wärmepumpenanlage. Weil sich deren Steuerung als grottig erwies, startete er ein Selbstbauprojekt. Heute sitzt er stets im Warmen und weiß viel über stimmiges Management von Projekten .
Wer seinem interaktiven Perl-Tool einen ebenso schicken wie praktischen History-Mechanismus mit Editierfunktion spendieren möchte, der braucht nur die GNU-Readline- und History-Libraries einzubinden und jeweils eine ihrer Funktionen zu nutzen .
Von Google sind mehr als nur Suchergebnisse zu erwarten. Nun stellt sich der Suchmaschinenriese sogar bei den Programmiersprachen in die Startblöcke - glückt der schnelle Antritt ?
Zu viele Dateien, zu viele Verzeichnisse: Wer gezielt nach Daten sucht und wiederholbare Arbeiten plant, schreibt ein Skript. Doch Obacht: Fallen lauern .
Dreist mutet es an, wenn Hersteller von Anwendern verlangen, blind all ihren Versprechungen zu glauben, und verbieten selbst nachzuschauen und zu messen. Nur Transparenz schafft Vertrauen .
Als IBM 2005 versprach 500 seiner 40 000 Patente nicht gegen Open Source einzusetzen, erntete das Unternehmen mehrheitlich Beifall. Seit der Konzern ein Projekt bezichtigt, seine Patente zu verletzen, herrscht Aufregung. Eine Geschichte, die nur Verlierer kennt .
Digitale Publikationen wie beispielsweise E-Books gelten als Zukunft des Verlagswesens. Ein neues Buch zeigt, wie man digitale Bücher mit Open Source erzeugt und umwandelt. Daneben hat sich das Linux-Magazin einen Band über die junge Datenbank Couch DB angesehen .
Offene Hard- und Software: Der Winz-Rechner Ben Nanonote mit Open-WRT-Betriebssystem lädt Tüftler dazu ein, das kleine Gerät mit immer mehr Features aufzupeppen. In diesem Artikel gibt\'s neue Firmware und WLAN, wobei sich das ausgewachsene Buildsystem nützlich macht .
Dass LCD-Fernseher der LE-Serie von Samsung ein Linux als Firmware nutzen, ermutigte einige Enthusiasten zum Patchen der Firmware. Die bringt damit neben einigen Tuning-Einstellungen auch Samba- und NFS-Shares, einen Browser und einiges mehr in die Flimmerkiste .
In den meisten Haushalten und Büros stehen oder liegen Geräte herum, die sich prinzipiell mit Linux auf- und umrüsten ließen. Die Titelgeschichten dieser Ausgabe liefern genau dafür die magische Mixtur aus Ideen, Motivation und technischem Know-how .
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