Ausgabe Februar 2005
Artikel
Nichts ist öder, als einem Rechner beim fehlerfreien Booten zuschauen zu müssen. Jede dabei gesparte Sekunde wäre gewonnene Lebenszeit. Bootchart hilft bei der Jagd nach ihr.
Wirksamer als eine schnellere Internetanbindung ist es, die Datenströme passend zu ihren Protokollen neu zu mischen. Der Effekt beim Traffic Engineering: Interaktive Anwendungen à la SSH laufen spürbar flüssiger und Voice over IP lässt sich von fetten FTP-Downloads nicht mehr stören.
Wer im Hauptverzeichnis der Quellen von Kernel 2.6.9 nacheinander »du -sh« und »du -sh drivers net sound« tippt und das Verhältnis bildet, erfährt: Etwa 55 Prozent des aktuellen stabilen Linux-Kernels bestehen aus Treibercode. Der hohe Wert verwundert angesichts des riesigen Zoos an Hardware...
Inetd und Xinetd verwalten Netzdienste und kümmern sich um die Kommunikation mit den Clients. So muss ein Programm weder Daemon- noch Netzwerk-Code enthalten, um als Internetserver zu arbeiten.
Modernes Bandbreitenmanagement begrenzt und formt den Datenstrom, der das eigene Netz verlässt. Das steigert die Performance der vernetzten Applikationen und spart auch Kosten. Jedes Linux beherrscht heute die passenden Verfahren; zwei Appliances zeigen, wie einfach die Verkehrskontrolle gelingt.
Die C++-Standardlibrary deckt viele Anwendungsbereiche nicht ab, sodass Programmieraufgaben viele Zusatzbibliotheken erfordern. Die beiden Bibliotheken Boost und More helfen dem Entwickler, denn ihr Funktionsumfang ist riesig. Dateiverarbeitung ist für beide eine Spezialdisziplin.
Zur Datenspeicherung werden zunehmend XML-Formate eingesetzt. Das Buch "XML Schema" zeigt seinen Lesern, wie sie den Daten eine passende Struktur geben. Ein anderer Trend zeichnet sich in dem anhaltenden Erfolg des GUI-Toolkits Qt ab. Das Zusammenspiel mit C++ ist dabei besonders leicht.
So mancher Admin ist unbeabsichtigt Mitverursacher der eigenen Sicherheitsprobleme, wenn er zu Editor und Compiler greift und Skripte schreibt oder Programme ändert. Dieser Workshop erklärt häufige und gefährliche Fehler im Zusammenhang mit der Prozessumgebung und zeigt, wie es besser geht.
Urheberrecht, Verträge, Lizenzen und so weiter: In der Serie "Rechts-Rat" erhalten Linux-Magazin-Leser verständliche Auskünfte zu Rechtsproblemen des Linux-Alltags.
Linux selbst beherrscht viele Techniken, die den ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr kontrollieren, begrenzen, priorisieren und aufteilen. Alle Queueing-Varianten unterstehen der abstrakten QDisc-Schicht, die wiederum dem TC-Kommando gehorcht.
Auch im vergangenen Monat gab es Neuigkeiten in der Welt der freien Software. Wir picken die Leckerbissen heraus. Dieses Mal: Elegant präsentieren, Quelltext strukturieren mit Code-Browser und die hoffentlich letzte Version des Debian-Installers. Dazu gibt es Infos über Debians Alioth und den...
Novells Open Enterprise Server soll die Flexibilität von Linux und die von Netware bekannten Dienste vereinen. Dem Linux-Magazin gelang es, vor dem öffentlichen Betatest einen Blick auf die Software zu werfen.
Mieter von Stellplätzen in Rechenzentren kalkulieren so: Halbe Gerätegröße bedeutet fast den halben Preis. Das Linux-Magazin testete deshalb einen halben Server.
Wenn's um den Mailversand an viele Empfänger geht, ist Mailman die passende Software. Doch bis alles läuft, müssen Sie das komplexe System erst mal konfigurieren. Auch der Umgang mit Listenmoderation, Spammern, Querulanten jeder Art und neugierigen Suchmaschinen-Spidern will gelernt sein.
Ob für Applikations- oder Treiberprogrammierer: Der asynchrone Zugriffsmodus im Kernel 2.6 verspricht Geschwindigkeitsvorteile bei der Ein- und Ausgabe. Dieser Artikel zeigt, wie Entwickler von Async-I/O profitieren, und untersucht, ob die Implementation die Versprechungen erfüllt.
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