Der kommende Linux-Kernel 2.6 wird IPsec enthalten, und zwar nicht mit Freeswan-Patches, sondern mit einer neuen Implementierung. Dazu gesellen sich spezielle Userspace-Tools. Dieser Artikel zeigt, wie damit sichere IP-Transportwege entstehen.
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Das ideale Desktop-Linux gibt es (noch) nicht. Alle drei vorgestellte Kandidaten haben ihre speziellen Stärken und Schwächen. Und teilweise kopieren sie Aussehen und Verhalten von Windows recht ungeniert.
Zum zehnten Mal war Hamburg Schauplatz des DFN-CERT-Workshops "Sicherheit in vernetzten Systemen". Die mehr als 350 Teilnehmer informierten sich und diskutierten über aktuelle Sicherheitsthemen.
Die Entscheidung für einen Mailserver unter Linux ist nicht leicht: Einfach den bekanntesten - Sendmail - zu nehmen, verbietet sich, wenn man eine übersichtliche Konfiguration will, die auch ein anderer Admin weiterpflegen kann. Die Alternative QMail lässt sich sicherer und einfacher betreiben.
Viele Software-Entwickler träumen von Tools, die automatisch Fehler finden und damit beim lästigen Debugging helfen. Sehr leistungsfähig ist Splint: Das Semantik-Prüfprogramm liest und versteht den Code und findet eine Vielzahl typischer Fehler.
Soll der neue Firmen-PC unter Linux für wirklich alle ein einfaches Arbeitsgerät abgeben, kommt man an der Macht der Gewohnheit nicht vorbei. Der Desktop selbst kann KDE 3.1 sein, solange er wie Windows XP aussieht, und bei den Applikationen erleichtern Windows-kompatible Anwendungen die Umstellung.
Die beste freie Softwarelizenz nützt wenig, wenn man sie vor Gericht nicht verteidigen kann. Um für den Ernstfall vorzusorgen, können freie Entwicklergemeinschaften mit einem Mustervertrag das Rechte- management verbessern.
Ein CUPS (Common Unix Printing System) verbirgt seine komplexe Architektur so geschickt vor seinen Clients, dass die Installation eines Druckers mit dem KDE- oder CUPS-Assistenten kaum von der an einem Windows-Rechner zu unterscheiden ist.
Der zweite und abschließende Teil über das digitale Bildarchiv beschreibt die zum Frontend aus dem ersten Teil passende Datenbankschnittstelle. Sie benutzt die neue Perl-Wunderdroge Class::DBI.
Zum fünften Mal organisierte die Linux Usergroup Chemnitz zusammen mit dem Fachbereich Informatik der TU die Chemnitzer Linuxtage. 1800 Besucher, aber nur 46 kranke PCs sind die Bilanz.
Die meisten Programme zur Anzeige der CPU-Auslastung wie Top und Xosview bedienen sich aus dem »/proc«-Dateisystem des Linux-Kernels. Unter bestimmten Umständen liefert diese Schnittstelle jedoch unkorrekte Werte. Das beschriebene Patch behebt das Problem.
Ähnlich wie große Köche arbeiten auch Software-Autoren an immer neuen Kreationen für die Benutzer. Wir picken die Leckerbissen für Sie heraus. Diese Woche: Kopete, Prokyon3, Arson, Phoenix. Außerdem: Word-Dokumente als E-Mail-Anhang und ein Rezept.
Die Marktforscher sind sich einig wie selten. Für 2003 erwarten sie ein deutliches Wachstum des Linux-Marktes. Und ab 2009 soll Linux gar das dominierende Serversystem sein. Unterschiedlich bewerten die Analysten die Rolle auf dem Desktop und das Verhältnis zum klassischen Unix.
Kernelmodule laden und entladen ist einfach. Wer aber weiß, was dabei passiert, erkennt Möglichkeiten, die weit über Treiber hinausgehen. Selbst das Schreiben eigener Module ist dann keine Hexerei mehr.
Zum dritten Mal versammelten sich Anhänger freier Software zum Fosdem, dem größten Entwicklertreffen Europas, das an der Universit} Libre de Bruxelles am 8. und 9. Februar 2003 stattfand. Mit über 1000 Teilnehmern kamen deutlich mehr Besucher als in den letzten beiden Jahren.













