Die an Sicherheitsexperten und Penetration-Tester gerichtete Distribution Kali Linux verwendet jetzt standardmäßig die Zsh. Die Entwickler haben zudem das AWS-Image aktualisiert, neue Werkzeuge integriert und einige Pakete aktualisiert.
Bei den meisten Distributionen kümmert sich im Hintergrund PulseAudio um die korrekte Ausgabe von Tönen. Die neue Version 14.0 verbessert das Routing der Audio-Daten und wechselt nicht mehr automatisch auf den HDMI-Port.
Beim Printer Application Framework (PAPPL) handelt es sich um eine kleine C-Bibliothek, mit der sich CUPS Printer Applications erstellen lassen. PAPPL unterstützt derzeit Gutenprint und LPrint, soll aber prinzipiell mit jedem beliebigen Drucker zusammenarbeiten.
Die Distribution MX Linux nutzt als Unterbau die aktuelle Fassung von Debian 10.6 (Buster). Als Desktop-Umgebung stehen Xfce 4.14 und KDE Plasma 5.15 zur Wahl. Obendrein haben die Entwickler an ihren eigenen MX-Werkzeugen geschraubt.
Im Live-System Clonezilla, zum Klonen von Partitionen und Festplatten, arbeitet jetzt der Linux-Kernel in der Version 5.9.1-1, die Softwarepakete stammen aus dem Debian Sid-Repository vom 02.11.2020. Darüber hinaus haben die Entwickler zahlreiche Änderungen an den "ocs"-Kommandos vorgenommen.
Obwohl sich die Versionsnummer von Trinity nur an der dritten Stelle erhöht, umfasst der Fork von KDE 4.x nicht nur Fehlerkorrekturen. So kamen einige neuen Anwendungen hinzu, Anwendern stehen weitere Themes zur Wahl und schließlich gab es auch noch ein paar kleinere Verbesserungen.
Die stabile Debian-Edition der Distribution Emmabuntüs DE 3 basiert jetzt auf Debian 10.6 und erlaubt die Wahl zwischen einem Xfce- und LXQt-Desktop. Wer Hardware aufbereitet und vertreibt, kann Emmabuntüs jetzt auch schnell in einem OEM-Installationsmodus einspielen.
Kurz nach der Veröffentlichung von Ubuntu 20.10 startet die Entwicklung der nächsten Version 21.04. Dazu passend hat Canonical das genaue Release-Datum, den Codenamen und erste Neuerungen preisgegeben.
Die Distribution NixOS 20.09 aktualisiert im Wesentlichen die enthaltenen Software-Pakete, zudem gibt es ein paar kleinere Änderungen bei den Modulen.
Auf Antrag der Recording Industry Association of America (RIAA) hat GitHub mehrere Projekte gesperrt, die das Download-Tool Youtube-dl verwenden. Als Grund nennt die RIAA Urheberrechtsverletzungen.
Das Live-System Tails erleichtert das anonyme Surfen im Internet über das Tor-Netzwerk. Die neue Version 4.12 bringt den Tor Browser 10.0.2 mit und aktualisiert „tor“ auf die Version 0.4.4.5.
Der Firefox-Browser soll auf der "flexbox"-Technik basierende Seitenlayouts um 20 Prozent schneller laden, die Wiederherstellung einer Sitzung läuft zudem 17 Prozent flotter ab. Die Schaltfläche für den Picture-in-Picture-Modus haben die Mozilla-Entwickler überarbeitet.
Das Live-System SystemRescueCD hält zahlreiche Werkzeuge zur Rettung von defekten Linux-Systemen bereit. In der neuen Version entfällt das "CD" im Namen, es gibt eine passende neue Website und im Hintergrund werkelt ein aktualisierter Kernel.
Die Linux-Distribution Porteus Kiosk verwandelt einen Rechner in ein Kiosksystem, bei dem die Nutzer ausschließlich den Browser eingeschränkt verwenden dürfen. Administratoren haben dabei jetzt die Wahl zwischen Chrome 85.0.4183.121 und Firefox 78.3.1 ESR.
Das maßgeblich von Apple betreute Common Unix Printing System kümmert sich auf Linux- und Mac-Systemen um den Druck. Seitdem der CUPS-Erfinder Michael Sweet im Dezember Apple verlassen hat, steht die Weiterentwicklung von CUPS jedoch weitgehend still.






