Turnusgemäß hat Mozilla eine neue Version seines Browsers Firefox veröffentlicht. Abseits von Fehlerkorrekturen und Sicherheits-Patches hält Firefox 97 diesmal nur homöopathische Änderungen bereit. Unter Linux fällt sogar eine Funktion weg.
Mit der neuen Version des Firmware-Updaters Fwupd 1.7.5 können die Hardware-Hersteller ein Gerät explizit als „End of Life“ markieren und so das Support-Ende kennzeichnen. Des Weiteren lassen sich alternative Firmware-Dateien als solche kennzeichnen.
Auch die neue Version 10.0 der Distribution Trisquel enthält ausschließlich freie Software. So kommt beispielsweise der Kernel Linux-libre 5.4 zum Einsatz, der auf (proprietäre) Firmware verzichtet. Trisquel 10.0 läuft erstmals auf ARM-Systemen, im Gegenzug gibt es keine 32-Bit-Fassung mehr.
Das Büropaket LibrfeOffice 7.3 bietet weitere Möglichkeiten bei der Änderungsverfolgung, bohrt die Makrobibliothek ScriptForge auf und verbessert wie fast schon mit jedem Release den Im- und Export von Microsoft Office Dokumenten.
Als Käufer der DELUG-Ausgabe finden Sie auf der DVD unter anderem Kali Linux 2021.4a, Linux Mint 20.3, IPFire 2.27 Core 162, Nextcloud Hub II und vieles mehr.
Linux Lite, die schlanke Distribution für Desktop-Systeme offeriert ein aktualisiertes Papirus-Symbolset sowie neun weitere Hintergrundbilder. Neu an Bord sind die Tools Neofetch und Mintstick.
Die aktualisierte Version des Content-Management-Systems WordPress führt einen neuen Navigation-Block ein und verbessert den Gallery-Block. Standardmäßig kommt das neue Theme "Twenty Twenty-Two" zum Einsatz, das offiziell den Startschuss für Block Themes gibt.
Wer Programme als Flatpak-Paket auf seinem System installieren möchte, kommt nicht um das Repository Flathub herum. Derzeit gibt es dort alle Anwendungen noch kostenlos, zukünftig sollen Entwickler aber auch kostenpflichtige Apps anbieten können.
Das aktuelle Linux Mint nutzt derzeit den Linux-Kernel 5.4, der allerdings auf sehr neuen Systemen nicht zuverlässig bootet. Ändern soll das Linux Mint 20.3 Edge, eine spezielle Fassung der Distribution, die jetzt zum Download bereitsteht.
Das Live-System SystemRescue hilft mit seinen Werkzeugen bei der Datenrettung und der Systemwiederherstellung. Die neue Version 9.0 nutzt den Kernel 5.15.14, der ganz nebenbei auch eine bessere Unterstützung für das NTFS-Dateisystem bietet.
Der Messenger SimpleX ermöglicht anonyme und verschlüsselte Chats. Dabei steht nicht nur der Quellcode von Client und Server unter der GNU AGPLv3, auch das verwendete SimpleX Messaging Protocol (SMP) liegt offen.
Die Distribution Emmabuntüs DE4 aktualisiert nicht nur den Unterbau, sondern rückt auch die Software Ventoy in den Vordergrund. Die weiteren Änderungen halten sich allerdings in Grenzen.
Anaconda-Entwickler Jan Kopřiva hat im Fedora Community Blog einen Einblick in die Umbauarbeiten am Installationsassistenten geben, der auch in anderen Distributionen wie RHEL und CentOS zum Einsatz kommt. Demnach wird das Werkzeug zukünftig auf Cockpit basieren.
Die schlanke Distribution EasyOS ist darauf ausgelegt, die enthaltenen Anwendungen in Containern gegenseitig abzuschotten. In der jetzt grundlegend überarbeiteten neuen Version 3.2 laufen Programme unter ihrem eigenen Benutzerkonto.
Pünktlich zum Jahresbeginn liegt die auf Slackware und Salix basierende Distribution in einer neuen Version vor. Sie nutzt den Linux-Kernel 5.15.12 und baut Netzwerkverbindungen über den NetwortkManager auf.



