Smalltalk ist rein objektorientiert und Vorbild für neuere Entwicklungen wie Objective-C oder Ruby. Als Grundelemente dienen Objekte und Nachrichten, mitgelieferte Klassen bestimmen den Funktionsumfang. Der Artikel stellt zwei Implementierungen vor, die Einsteigern und Profis gerecht werden.
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Auch eine zuverlässige Software wie MySQL kommt nicht ohne Wartung über die Runden. Fragmentierte Tabellen, seltsame Fehlermeldungen oder korrupte Datenbanken treten zwar selten auf, kommt es aber dennoch zu solchen Problemen, hilft sich der Admin mit Bordmitteln einfach selbst.
Gute Werkzeuge für Oracle-Datenbanken kann der Admin nie genug haben. Die Open-Source-Welt steuert mehrere Profi-Tools bei, die den Programmen des Herstellers in nichts nachstehen.
Kexi ist die Datenbankanwendung für KOffice. Anwender erstellen mit ihr Abfragen, Formulare und Berichte. In seiner jungen Geschichte hat es bereits einen kompletten Rewrite erfahren, von dem vor allem Entwickler profitieren. Das Kexi-Team hat eine neue Architektur erarbeitet und sie sauber...
Der Datenbankzugriff per Kommandozeile ist nicht jedermanns Sache. Für mehr Durchblick sorgt PG-Access, eine praktische Oberfläche für PostgreSQL (Maskottchen ist ein Elefant). Sie unterstützt den Anwender bei typischen Aufgabe wie Tabellenerzeugung, Ex- und Import von Daten, Backup und Reporting.
Zeitserver sind die Taktgeber in Netzwerken. Ohne sie schlägt die Synchronisation von Datenbanken fehl oder NFS-Exports kommen wegen unterschiedlicher Zeiten durcheinander. Dabei ist es ganz einfach, einen Dienst aufzusetzen, der allen Maschinen im Netzwerk dieselbe Zeit zur Verfügung stellt.
Auf einem typischen Unix-Computer verrichten mindestens 30 Prozesse gleichzeitig ihre Arbeit. Oft müssen sie miteinander kommunizieren. Die bekannteste Methode hierfür sind Signale, die auch Benutzer per »kill«-Kommando absetzen können.
Eindringlinge an ihren Spuren erkennen - das ist das Ziel des Advanced Intrusion Detection Environment. In einer Datenbank hinterlegt AIDE die Attribute und kryptographischen Prüfsummen wichtiger Files und Verzeichnisse. So bemerkt es jede nicht autorisierte Änderung und schlägt Alarm.
Immer mehr Hersteller setzen in ihren Geräten auf Embedded Linux. Auch die boomende Telematik-Sparte hat Linux als Alternative erkannt. Eine kleine Firma in Südbayern nutzt die freie Software, um mit ihrem Telematiksystem für Winterdienste den Großen in der Branche Konkurrenz zu machen.
Die Preispolitik der Distributoren muss kundenfreundlicher werden, sonst verspielen sie die Vorteile des freien Betriebssystems. Gezielt erzeugte Abhängigkeiten nützen letztlich niemandem.
USB hat die klassische serielle Schnittstelle als Allround-Interface abgelöst und macht mit Version 2.0 den Highspeed-Bussen Konkurrenz. Kernel 2.6 unterstützt schon ein breites Spektrum an Hardware und hilft unbekannte USB-Geräte direkt zu programmieren.
Das Perl Object Environment versetzt ein Skript in die Lage, intern kooperatives Multitasking ohne Zutun des Betriebssystem-Schedulers zu betreiben. Das Beispiel für eine POE-Anwendung ist ein simpler, aber ruckfrei operierender Aktienticker. Der grafischen Oberfläche verleiht GTK ein Gesicht.
Mit eigenen Programmen fremde Dateien durchsuchen ist schwierig, die Vielfalt der Formate trübt die Sicht. Die Suche soll schnell und fehlertolerant sein, das Ergebnis ansprechend aussehen. Mit dem Java-API Lucene sind diese Bedingungen zu erfüllen, es ist ein Baukasten für die eigene Search Engine.
Bei Volltext-Suchmaschinen für Webseiten ist die Auswahl groß. Wer aber eine Standalone-Lösung für die Files auf der eigenen Festplatte will oder eine CD-ROM mit Volltextindex plant, muss länger nach geeigneten Tools fahnden. Findige Programmierer entwickeln kurzerhand eigene Such-Applikationen.
Auch im vergangenen Monat hat sich viel getan in der Welt der freien Software. Wir haben die Leckerbissen herausgepickt: Das IDS Samhain, Linux auf dem Linksys WRT54G Wireless Router sowie Updates für Debian GNU/Linux Woody. Feinschmecker bekommen diesmal türkisches Lahmacun.













