Ausgabe Januar 2019

Heftcover Ausgabe 01/2019

Titelthema: Albtraum Einbruch

Linux-Systeme gelten als vergleichsweise sicher, sind für ausgebuffte Datendiebe und Saboteure trotzdem ein prinzipiell einnehmbares Ziel. Admins sollten sich auf den Tag des völligen Kontrollverlusts einstellen. Aber wie agieren sie im Ernstfall professionell? Alles abschalten? Spuren sichern? Mit welchen Tools? Der Schwerpunkt gibt Antworten.

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"Es ist noch niemand gefeuert worden, weil er bei IBM gekauft hat" ist ein Bonmot aus einer EDV-Welt, bei der Computer noch Wertgegenstände waren, deren Strombedarf gleichgültig, deren Software kostenlos und oft im Quelltext dabei war und wo die Benutzer noch weiße Kittel trugen....

Wie reagieren Unternehmen auf einen IT-Einbruch, um den Schaden klein zu halten? Das erklärt der Artikel anhand von Ratschlägen des BSI. Und er zeigt auch: Wer vorsorgt, hat's nachher leichter.

Auch wer im Admin-Alltag alles richtig macht, kann jederzeit Opfer einer Attacke werden. Peer Heinlein, Ralf Spenneberg und Christoph Wegener schildern im Interview, was Systemverantwortliche tun und was sie besser lassen sollen, wenn in ihrem Netzwerk alles zu spät ist.

Wer nach einem Einbruch den Arbeitsspeicher eines Rechners untersuchen muss, darf sich der tatkräftigen Unterstützung des Python-Framework Volatility versichern. Es analysiert wichtige Speicherstrukturen und hilft dabei, die flüchtigen Spuren eines Angriffs zu lesen.

Der Albtraum vieler Admins ist der Anwender im eigenen Netzwerk, der trotz zahlreicher Warnungen am Ende doch auf das Attachment "Bewerbung.exe" klickt. Der Artikel zeigt anhand eines realen Beispiels, wie Admins infizierte Systeme mit Linux-Bordmitteln am Netzwerk-Gateway aufspüren.

Von der ersten Seite der DVD bootet diesmal Fedora 29 Workstation. Die andere Seite bietet ein E-Book zu Tcpdump im Comic-Stil, ein Video, in dem Peer Heinlein einen gehackten Rootserver seziert, eine virtuelle Maschine mit der Sicherheitsdistribution Kali Linux und vieles mehr.

Im Kurztest: Wait-for 1.0.0, Nx-Iperf 0.1.3, Chisel 1.2.4, Cppcheck 1.85, Fluent Bit 0.14.6, Mxcheck 1.0.0

Wenn manche Transaktionen unerklärlich lange brauchen, müssen nicht verspätet übertragene Nutzdaten schuld sein. Es kommt nämlich auch eine stolpernde Namensauflösung als Ursache in Betracht. Sysadmin Charly hat drei Tools in Gebrauch, die den DNS-Server kritisch abklopfen.

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