Ausgabe März 2015

Titelthema: Programmiersprachen mixen
Gründe, ein Projekt polyglott zu programmieren, also zu einer Hauptprogrammiersprache eine weitere hinzuzumixen, gibt es genügend: Perl kommt mit C-Routinen endlich nah an die Hardware heran, und Lua findet in C eine andersartige Partnerin. Java verhält sich wie das Element Chlor und verbindet sich mit fast allem. Zu Beginn umwickelt Python die Statistikspezialistin R.
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Von 1663 bis 1806 tagte im Regensburger Rathaus der Immerwährende Reichstag. Wenn eine Sitzung 143 Jahre dauert, müssen die Teilnehmer nicht nur mal zum Pinkeln raus, sondern müssen sich auch mit ihren Auftraggebern über die weitere Strategie abstimmen. Denn im Reichssaal des Rathauses saßen...
Die statistische Programmiersprache R seziert eine Datenbasis nach allen Regeln der Kunst. Eingebettet in Python und unterstützt von diversen Webtechnologien bereitet sie aber auch Daten passend für den Webbrowser auf – im Beispiel solche zur Laufbahn von Kometen.
Der Perl-Interpreter perl ist in C geschrieben und bietet recht komfortable Schnittstellen, um ihn mit erstaunlich schnellen Zusatzfunktionen auf Maschinenebene aufzupeppen. Allerdings profitieren nur ganz bestimmte Anwendungen tatsächlich vom Mixed Language Programming.
Bei Java interessiert nicht nur die Bohne, auch die reiche Vielfalt an Bibliotheken und Frameworks hält die Sprache wach. Und wem der Sinn nach einer Melange steht – Java integriert Fremdsprachen aller Geschmacksrichtungen.
Lua ist klein, schlank und vor allem schnell. Nicht zuletzt deshalb dient die Skriptsprache in vielen Anwendungen und Spielen als Vorlage und Einstieg. Dank der mitgebrachten C-Schnittstelle lässt sich der portugiesische Mond spielend leicht auch in eigene C-Programme integrieren.
Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: 25 Videos von der Open Nebula Conference 2014 sowie der Linux Action Show, dazu auf der anderen Seite 24 virtuelle Appliances, ein E-Book über Freifunk, Software zur Android-Forensik und vieles mehr.
Latex erfreut sich nicht nur an Hochschulen großer Beliebtheit. Auch umfangreiche Buchprojekte, Handbücher und Produktkataloge entstehen mit dem professionellen Textsatzsystem. Die vorgestellten Entwicklungsumgebungen für den Linux-Desktop gehen Anwendern zur Hand.
Der Vorteil von Suses Enterprise-Distribution sei, dass sich aus ihr neben dem Enterprise-Server auch der Enterprise-Desktop spielend leicht destillieren lasse, erklärt der Hersteller. Im Test des Linux-Magazins musste SLED 12 zeigen, was es drauf hat und für wen derlei...
Im Kurztest: Wkhtmltopdf 0.12.2-dev, Natrix 2.1, Replacez 0.1.0, Ansifilter 1.11, Hotspotd 0.1.5
Die widerstandsarme Gleichschaltung, die Sysadmin-Kolumnist Charly Kühnast gleich ungeniert propagiert, erscheint weniger radikal, wenn man erfährt, worum es ihm geht: Er will mit einem freien Tool Nutzerdaten auf mehreren Rechnern synchron halten.
Orchestrierungstools wie Chef, Puppet und Saltstack helfen sehr bei der einheitlichen Administration einer Systemlandschaft, aber sie erledigen nicht alles. Foreman ergänzt die Lücken und setzt allem eine einheitliche Oberfläche auf, die dem Admin das Leben ein ganzes Stück...
Deis kombiniert Docker und Core OS, um daraus eine Platform-as-a-Service-Basis (PaaS) zu bauen. Seit November 2014 gibt es eine Version 1.0 der Software, ihre Entwickler bezeichnen sie als "produktionsreif". Das wirft die Frage auf, ob Deis ein hippes Windei ist oder Substanz hat.
Auf den Schreibtischen von Ermittlern, die Internetstraftaten aufzuklären haben, stapeln sich die konfiszierten Android-Telefone. Wie sie Smartphones hacken, Apps dekompilieren oder gar ein Botnetz aus Androiden aufbauen, das trainieren Strafermittler vorher – zusammen mit einem...
Diesmal geht es um zwei Bücher, die ihr jeweiliges Thema besonders umfassend und gründlich behandeln. Das eine stellt SSL/TLS in all seinen Facetten vor, das zweite ist ein 1000-Seiten-Wälzer, der keine Frage zum Rasp-berry Pi offen lässt.
Weihnachtsbaum In der Vorweihnachtszeit erreichte die Redaktion eine nette Überraschung unserer Leserin Gudrun Hocke-Wolf (siehe Abbildung), die eine originelle Verwendung für einen nicht mehr benötigten alten Jahrgang des Linux-Magazins gefunden hat. Red Hat Satellite 6 01/15, S. 68: Vielen...
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