Nachdem wir Administrationsaufgaben beleuchtet haben, konfigurieren wir die verwalteten Systeme nun zentral. Dazu dient das in Uyuni enthaltene Infrastructure-as-Code-Werkzeug Salt.
Puppet
Im Dezember hat das Vox-Pupuli-Projekt einen Fork des beliebten Automatisierungswerkzeugs Puppet in Angriff genommen. Dessen erste Version steht ab sofort zum Download bereit. OpenVox 8.11 ist dabei vollständig kompatibel zu Puppet.
Der leistungsfähige Automatisierer Ansible kommt ohne Allüren daher. Er verzichtet auf eine komplexe Syntax und dokumentiert sich selbst. Den Vergleich mit Puppet & Co. braucht er nicht zu scheuen.
Puppet schützt die Produktionsumgebung mit etablierten Abläufen. Das Urgestein des Konfigurationsmanagements ist nicht leicht zu erlernen, agiert jedoch flexibel und sicher.
Microsoft hat seine kostenpflichtige Microsoft Defender Advanced Threat Protection (ATP) für Linux veröffentlicht.
Beim Cloud-Konfigurationsmanagement sind Tools wie Puppet, Chef oder Ansible heute Standard. In Multi-Cloud-Szenarien bedarf aber auch das Verwalten der darunterliegenden Infrastruktur der Automatisierung. Terraform ist dafür das ideale Werkzeug.
Bei der Puppetconf hat der Hersteller Puppet Discovery angekündigt, eine eigenständige Lösung, die die reibungslose Entdeckung hybrider Infrastrukturen ermöglichen soll.
Automatisierung gehört im Rechenzentrum zum guten Ton. Puppet gilt als Platzhirsch und darf von sich behaupten, bei Unternehmen wie Google im Einsatz zu sein. Ansible ist eine schlanke Alternative.
Die Puppet Labs hinter dem Systemkonfigurationswerkzeug Puppet haben Open Source Puppet 4 fertiggestellt.
Orchestrierungstools wie Chef, Puppet und Saltstack helfen sehr bei der einheitlichen Administration einer Systemlandschaft, aber sie erledigen nicht alles. Foreman ergänzt die Lücken und setzt allem eine einheitliche Oberfläche auf, die dem Admin das Leben ein ganzes Stück...
Puppet und Chef gelten als Allheilmittel für große IT-Architekturen, in Devops-Szenarien führt an den Konfigurationsmanagern kaum ein Weg vorbei. Doch der Teufel steckt im Detail und wer nicht aufpasst, steigt schnell in ein veritables Fettnäpfchen.








