Ausgabe März 2005
Artikel
Wer Open Source programmiert, braucht selten das Rad neu zu erfinden. Die meisten Probleme hat schon einmal jemand anderes gelöst. Eine spezialisierte Suchmaschine fördert praktische Codefragmente in vielen Programmiersprachen zutage.
Das Prinzip von Rsnapshot ist nicht neu: Rsync und SSH kopieren zu sichernde Daten zyklisch auf einen anderen Rechner, inkrementelle Backups liegen platzsparend hinter Hardlinks. Die Funktionsvielfalt und das simple Setup suchen aber ihresgleichen.
Datenbanken bilden das Herzstück der Informationsgesellschaft. Kein Wunder also, dass Auswahl, Geschwindigkeit und Sicherheit der Speicherkünstler zentrale Themen in vielen IT-Abteilungen sind - und diesen Monat auch im Linux-Magazin.
Flirrende Hitze, Sand und Staub. Drei Männer belagern eine morsche Bahnstation, haben den alten Bahnwärter eingesperrt und warten auf den Zug - zehn Minuten, eine kleine Ewigkeit vergeht. Den bärtigen Snaky ärgert eine Fliege. Er fängt sie schließlich lebend mit dem Lauf seines Revolvers.
Im vergangenen Monat stellte der Admin-Workshop Werkzeuge vor, mit denen Administratoren Serverdienste in ihr System einbinden. Dieses Mal erfahren Sie alles über das Ident-Protokoll und dessen Aufgaben sowie die Fallen, die entstehen, wenn ein Rechner als Server dient.
Zentralisierte Backup-Lösungen sparen Zeit, Platz und Geld. Auch Datenbanken lassen sich auf diese Weise sichern, brauchen aber die Unterstützung spezieller Software. Ein Vergleich am Beispiel von Oracle.
Datenbanken sprechen die gemeinsame Muttersprache SQL - aber in vielen herstellerspezifischen Dialekten. Ein neuer Konverter verspricht zwischen dreizehn Mundarten zu dolmetschen.
Eine 125 TByte große Datenbank unter Linux speichert Simulationsergebnisse im Deutschen Klimarechenzentrum. Eine ausgefeilte hierarchische Speicherlösung begrenzt den benötigten Plattenplatz.
Projekte wie Pax oder Exec-Shield verankern tief im Kern eines Linux-Systems zusätzliche Sicherheitsmechanismen, die deutlich über die herkömmliche Zugriffskontrolle hinausgehen. Sie vermindern die Gefahr durch Exploits, Race Conditions und Ressourcen-Verschwendung.
Auch im vergangenen Monat gab es einige Neuigkeiten in der Welt freier Software. Wir picken die Leckerbissen heraus: Mails drucken mit Muttprint und mit Xfe Dateien verwalten. Außerdem stellen wir Sync2cd für Backups vor und die neue Version von IRC. Cidrecreme rundet die Sache nach einigen...
Geschickte Konfiguration und Geschwindigkeits-optimierte SQL-Selects verbessern die Performance einer Datenbankanwendung ganz ohne zusätzliche teure Hardware merklich - demonstriert am Beispiel von Oracle-Datenbanken unter Linux.
Ausfallsicherheit konnte MySQL bislang nur durch einfache Master-Slave-Replikation erreichen. Nun erlangen die ersten Clustersysteme für diese Datenbank Produktreife.
Bei Linux 2.6.10 kann der Anwender über die Auswahl von IO-Schedulern bestimmen, wie der Kernel auf Festplatten zugreift. Wer weiß, wie sie intern funktionieren, passt das System optimal an die eigene Anwendung an. Zur Laufzeit lassen sich die IO-Scheduler über das SysFS austauschen und einstellen.
Gentoo Linux lässt sich flexibel und einfach an eigene Bedürfnisse anpassen. Diese Anleitung zeigt, wie man mit dem distributionseigenen Tool Catalyst individuelle Live-CDs herstellt.
Verfechter des Open-Source-Prinzips und der Mittelstand sind sich einig: Softwarepatente schaden der Wirtschaft. Ganz anders sehen das multinationale Konzerne, Patentanwälte und viele EU-Beamte. Der Kampf zwischen beiden Lagern tobt seit mehr als sechs Jahren und ist immer noch nicht entschieden.
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