Schlechte Nachrichten für Apache: Der freie Webserver verlor laut den Statistiken von Netcraft im Oktober Marktanteile an Microsofts Webserver Internet Information Services (IIS).
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Grundlage der Netzkommunikation ist der Transport von Daten zwischen Knoten im Internet. Verschiedene Transportprotokolle des TCP/IP-Stack sorgen für eine reibungslose Auslieferung. Dieser Teil der LPI-Reihe stellt dazu Anwendungen vor, die zum Handwerkszeug jedes Administrators gehören.
Wirft man C und Haskell in einen Mixer, kommt so etwas wie Kaya heraus. Die noch recht junge Skriptsprache besitzt zwar eine gewöhnungsbedürftige Syntax, bringt dafür aber praktische Konzepte mit, zum Beispiel für die Webprogrammierung.
Wer die Besucher seiner Webseiten zählen und wissen will, woher sie kommen oder wie lange sie bleiben, findet diese Informationen im Apache-Log - theoretisch, denn niemand kann mit den kryptischen Zeilen dort etwas anfangen. Webalizer oder Awstats bereiten die Daten grafisch auf.
Wichtiger als die Performance von Webanwendungen ist den meisten Admins deren Sicherheit. Bei Webservern mit mehreren Benutzern hilft das Suexec-Modul, von allen schreibbare Verzeichnisse zu vermeiden.
Obwohl Apache seit langem der meistverwendete Webserver ist, sind nicht alle Anwender damit zufrieden. Als leichtgewichtige Konkurrenten treten Cherokee und Lighttpd gegen ihn an. Letzterer konnte sich im vergangenen Jahr sogar heimlich unter die ersten Plätze schleichen.
Secure-Shell-Verbindungen sind beim Administrieren und Fernsteuern von Servern und Routern unverzichtbar. Die Kollegen der Compliance-Fraktion haben allerdings das Nachsehen, denn der Inhalt der SSH-Datenröhren entzieht sich ihrer Kontrolle. Genau hier setzt die getestete Balabit SCB an.
Kommen Umlaute in Programmtexten oder Daten ins Spiel, ist der Perl-Programmierer gefragt. Denn ohne seine Mithilfe entstünde ein Kodierungskauderwelsch.
Wie schnell ein Mailserver arbeiten wird, wenn ihn 1000 User gleichzeitig traktieren, klärt vorab nur eine strenge Prüfung. Dieses Benchmarking erledigt Mstone im Alleingang für alle relevanten Protokolle.
Wichtige Applikationen müssen trotz hängender Hardware und abstürzender Software verfügbar bleiben. Mit redundanten Servern gelingt dies: IPtables lässt sie im Cluster antreten und verteilt die Arbeit. Beim Ausfall eines Knotens schultert ein anderer dessen Last.
Nicht überall hat der leidenschaftliche Chatter einen Client zur Hand, wenn ihn die Sehnsucht packt. Firewalls oder die Abwesenheit des eigenes Rechners können Ursache dieses Missstands sein. Mit CGI::IRC und einem Webserver reicht aber auch ein Webbrowser fürs IRCen.
Zwei Prozessorkerne - das bedeutet nicht notwenig auch doppelt so schnelle Anwendungen. HTTP-Benchmarks und ein synthetischer Test auf einem flotten Dual-Opteron-System bezeugen: Nur CPU-intensive und gut verteilbare Anwendungen profitieren.
Das Linux-Magazin stemmt zwei Schwergewichte: Sebastian Wolfgartens Handbuch zu Apache 2 bringt es auf über 900 Seiten, das "Open Source Jahrbuch 2007" versammelt rund 40 Beiträge.
Netcraft hat in seine Webserver-Statistik mit dem Open-Source-Server Lighttpd einen neuen Mitspieler offiziell in seine Messungen aufgenommen.
Die Last der Anfragen in einem Cluster von Webservern zu verteilen ist weit mehr als reihum die Requests zuzuordnen. Zeus zeigt mit seiner Appliance ZXTM 7400, welche technischen Finessen von Protokollschicht 4 bis 7 nötig sind, um stark frequentierte Webauftritte in Schwung halten.












