Jenseits vom schnelleren Gnome 42 und dem Raspberry-Pi-4-Support liefert Ubuntu 22.04 relevante Neuerungen für Entwickler und Admins. Dafür sorgen der aktualisierte Linux-Kernel, zahlreiche Programmiersprachen-Updates und verbesserte Virtualisierungs- und Container-Tools.
Ubuntu
Der Hardwarehersteller System76 pflegt mit Pop!OS eine eigene Distribution, die in ihrer neuen Version den Unterbau auf das aktuelle Ubuntu 22.04 sowie von PulseAudio zu Pipewire wechselt. Auf die hauseigene Desktop-Umgebung Cosmic DE müssen Anwender allerdings noch warten.
Canonical hat mit Ubuntu 22.04 Jammy Jellyfish sein nächstes Long-Term-Support-Release mit Support bis 2027 veröffentlicht. Die Distribution bringt viel Neues mit, dazu trägt optisch schon Gnome 42 bei.
Das noch im April erwartete Ubuntu 22.04 LTS alias Jammy Jellyfish ist in einer ersten Beta erschienen. Das nächste Ubuntu bekommt dann wieder Long Term Support.
Mit Version 22.04 LTS kommt die populäre Linux-Distribution Ubuntu mit einem neuen Logo. Das Update für das Circle-of-Friends-Motiv ist dann bereits die dritte Version des Logos.
Das Ubuntu-Team hat Ubuntu 20.04.4 LTS für seine Desktop-, Server- und Cloud-Produkte veröffentlicht. Gleichzeitig sind auch die anderen Ubuntu-Varianten mit Langzeit-Support in dieser Version erschienen.
Linux Lite, die schlanke Distribution für Desktop-Systeme offeriert ein aktualisiertes Papirus-Symbolset sowie neun weitere Hintergrundbilder. Neu an Bord sind die Tools Neofetch und Mintstick.
Canonical und Microsoft bieten in der Microsoft Azure Cloud eine Lösung für Microsoft SQL Server für Ubuntu Pro 18.04 und 20.04 LTS an. Die gemeinsame Entwicklungsarbeit habe vollständig unterstützte Instanzen von SQL Server 2017 oder SQL Server 2019 für die beiden Ubuntu-Pro-Versionen...
Mit Ubuntu 21.10 alias Impish Indri (etwa schelmischer Indri) macht Canonical den letzten Zwischenschritt vor der nächsten Ubuntu-Version mit Long Term Support, die im April 2022 veröffentlicht werden soll. Ubuntu 21.10 bekommt neun Monate Support.
Mit Ubuntu 20.04.3 LTS (Focal Fossa) hat Canonical ein weiteres Point-Release der aktuellsten LTS-Version veröffentlicht.
Ubuntu 20.04 LTS hat laut Mitteilung von Canonical die FIPS 140-2, Level-1-Zertifizierung für seine kryptographischen Module einschließlich OpenSSL 1.1.1, erhalten. Die Zertifizierung dient den Datenschutzanforderungen in den USA und Kanada.
Am 22. Juli hat Ubuntu 20.10, Codename Groovy Gorilla das Support-Ende erreicht. Von dem Zeitpunkt an gibt es keine Sicherheits-Updates mehr und auch keine neuen Pakete.
Microsoft, SAP und Oracle gelten mit ihrer Software in den öffentlichen Verwaltungen als feste Größen. Wie positionieren sich Linux-Anbieter? Wir haben bei Suse, Red Hat und Ubuntu nachgefragt.





