Auch im vergangenen Monat gab es so manche Neuigkeit in der Welt freier Software. Wir haben die Leckerbissen herausgepickt: OpenBSD 3.5, ein grafisches Frontend für Subversion sowie Probleme beim Debian-Projekt. Der Bohnentopf aus Mexiko sorgt schließlich für scharfe Erlebnisse.
SSH
Im LAN kann jeder Rechner den Netzverkehr belauschen und manipulieren. An dieser Tatsache ändert auch ein Switch wenig: Durch ARP-Spoofing und -Poisoning lenkt der Angreifer jeden Verkehr auf seinen Rechner. Wie das funktioniert und welche Gegenmaßnahmen dem Admin bleiben, zeigt dieser Artikel.
Alien (Alice Environment) ist eine Grid-Implementation aus Open-Source-Komponenten. Dieses Cern-Projekt einer kleinen Arbeitsgruppe stellt die Infrastruktur für verteilte Simulationen, Rekonstruktionen und Analysen von sehr umfangreichen Physikdaten bereit.
Wer viele ähnlich aufgebaute Rechner administriert, muss oft auf allen Maschinen die gleichen Kommandos absetzen. Statt sich überall einzeln einzuloggen, setzt der erfahrene Admin eine Distributed Shell ein: Sie kümmert sich um die SSH-Verbindungen, führt die Befehle aus und sammelt deren Ausgaben.
Pluggable Authentication Modules geben dem Administrator die Freiheit, in jedem PAM-tauglichen Programm beliebige Authentifizierungsverfahren einzusetzen und netzwerkweit einheitliche Benutzerkennungen zu verwenden. Auch die User freut's, sie müssen sich nur noch einen Account merken.
Die beliebte Open-Source-Datenbank MySQL kennt verschiedene Möglichkeiten der Datensicherung. Jede hat Vor- und Nachteile, die jedoch nur unter bestimmten Umständen gravierend sind.
Diese Kolumne berichtet aus der Perspektive des GNU-Projekts und der FSF über Projekte und aktuelle Geschehnisse aus dem Umfeld freier Software. In dieser Ausgabe: Loading Linux, ClusterSSH, Mister House, indigene Völker und geistiges Eigentum.
Die Firma MySQL AB veröffentlicht in diesen Tagen das grafische Datenbank-Frontend MySQL-Administrator, mit dem sich ein MySQL-Server konfigurieren und überwachen lässt. Weitere Werkzeuge sind geplant, um Datenbanken zu modellieren oder einen Datenbank-Cluster aufzubauen.
Auf einem typischen Unix-Computer verrichten mindestens 30 Prozesse gleichzeitig ihre Arbeit. Oft müssen sie miteinander kommunizieren. Die bekannteste Methode hierfür sind Signale, die auch Benutzer per »kill«-Kommando absetzen können.
Immer mehr Hersteller setzen in ihren Geräten auf Embedded Linux. Auch die boomende Telematik-Sparte hat Linux als Alternative erkannt. Eine kleine Firma in Südbayern nutzt die freie Software, um mit ihrem Telematiksystem für Winterdienste den Großen in der Branche Konkurrenz zu machen.
Auch im vergangenen Monat hat sich viel getan in der Welt der freien Software. Wir haben die Leckerbissen herausgepickt: Das IDS Samhain, Linux auf dem Linksys WRT54G Wireless Router sowie Updates für Debian GNU/Linux Woody. Feinschmecker bekommen diesmal türkisches Lahmacun.
Ohne Kabel online - technisch kein Problem, nur die Sicherheitsprobleme der Funknetze stören die Gemütlichkeit. Jedem Besucher im Caf} gegenüber beliebig Bandbreite schenken ist nicht jedermanns Sache, also muss eine Authentifizierung her. Die sollte plattformunabhängig funktionieren.
Ein VPN strahlt Sicherheit aus - aber wie es um sie tatsächlich bestellt ist, bleibt meist im Dunkeln. Jenseits der drei wichtigen Protokolle SSL, SSH und IPsec finden sich fast nur Applikationen mit gravierenden Mängeln. Das Linux-Magazin erklärt die Hintergründe und beschreibt Auswege.
Ob die Planung eines neuen Netzes realistisch und beispielsweise die Firewall wirksam konfiguriert ist, zeigt meist erst die Praxis. Das Vabanquespiel am lebenden Objekt und unter Zeitdruck ist aber nicht jedermanns Sache: Mit User Mode Linux simuliert schon ein einzelner Rechner realitätsnah...
Wenn SuSE den Linux Enterprise Server auf die Bedürfnisse des Mittelstands zuschneidet, bleibt nicht ein Torso, sondern eine gut vorkonfigurierte und recht einfach zu administrierende Distribution übrig.














