Ähnlich wie Köche arbeiten auch Software-Autoren an immer neuen Kreationen für die Benutzer. Wir picken die Leckerbissen für Sie heraus. Diese Woche: BZFlag, XChat 2.0 sowie Grip, Interessantes rund um OpenBSD und Debian. Und für die Gourmets wird's diesmal richtig scharf.
Recht
Ab einer gewissen Zahl von Supportanfragen sind Trouble-Ticket-Systeme unverzichtbar, um effizient zu bleiben. Das OTRS ist ein quelloffenes System, das die Arbeit am Helpdesk enorm erleichtert. Es hat sich bereits bei Firmen bewährt, bei denen täglich Zehntausende Fragen eintreffen.
Nicht nur Emacs ist mittels Skripting erweiterbar. Auch Vim, der zeitgemäß erweiterte Uralt-Editor »vi«, enthält eine eingebaute Skriptsprache. Sie ist nicht ganz so üppig wie Emacs-Lisp, braucht aber weniger Klammern. Wir erklären sie anhand eines Editor-Plugins zum Übersetzen von Wörtern.
Obwohl CVS als Versionskontrollsystem nicht das Gelbe vom Ei ist, hat es einen großen Vorteil gegenüber besseren, aber kommerziellen Alternativen: Es ist freie Software. Mit Subversion bekommt es Konkurrenz.
Wenn ein deutscher Botschafter irgendwo auf der Welt mit seiner Zentrale - dem Auswärtigen Amt - kommuniziert, möchte er nicht gern dabei belauscht werden. Ein spezielles Kommunikationsnetz kostet viel Geld, also muss ein günstiges VPN her.
Der kommende Linux-Kernel 2.6 wird IPsec enthalten, und zwar nicht mit Freeswan-Patches, sondern mit einer neuen Implementierung. Dazu gesellen sich spezielle Userspace-Tools. Dieser Artikel zeigt, wie damit sichere IP-Transportwege entstehen.
Viele Software-Entwickler träumen von Tools, die automatisch Fehler finden und damit beim lästigen Debugging helfen. Sehr leistungsfähig ist Splint: Das Semantik-Prüfprogramm liest und versteht den Code und findet eine Vielzahl typischer Fehler.
Wer Vorlagen für Rapid-Prototyping-Werkstücke erzeugen wollte, war bisher auf teure CAD-Programme angewiesen. Mit den hier vorgestellten Werkzeugen gibt es erstmals eine komplette Kette aus freier Software, die mit einem Povray-Modell beginnt und beim Werkstück aus Polymeren endet.
Diese Kolumne berichtet über aktuelle Entwicklungen innerhalb des GNU-Projekts und versucht, Einblicke in die zugrunde liegende Philosophie zu vermitteln. In dieser Ausgabe: Magi Conf, Moon-Buggy, Cdcover, Genius Trader, treuhänderische Lizenzvereinbarung (FLA), vier Jahre Brave GNU World.
Kernelmodule laden und entladen ist einfach. Wer aber weiß, was dabei passiert, erkennt Möglichkeiten, die weit über Treiber hinausgehen. Selbst das Schreiben eigener Module ist dann keine Hexerei mehr.
Zum dritten Mal versammelten sich Anhänger freier Software zum Fosdem, dem größten Entwicklertreffen Europas, das an der Universit} Libre de Bruxelles am 8. und 9. Februar 2003 stattfand. Mit über 1000 Teilnehmern kamen deutlich mehr Besucher als in den letzten beiden Jahren.
Muss man Linux unbedingt auf Architekturen "jenseits von Intel" vorantreiben? Werfen Analysten deshalb IBM zu Recht Halbherzigkeit vor? Alles halb so wild, konsistente Middleware ist entscheidender als Betriebssystem-Differenzen - und Linux ist schließlich auch nur ein Unix.
Mit TCPA und Palladium wird der eigene Rechner zur Datenbank für Fremde. Was soll da eigentlich auf unseren Festplatten gespeichert werden? Und was sagt der Datenschutz dazu?
Der Easygate Server verschafft dem Firmennetz den Zugang zum Internet. Die Open-Source-Komponente Bill Workgroup bohrt das Ganze zu einem Exchange-Ersatz auf. Seit dem letzten Kurztest hat sich die Versionsnummer um vier Zehntel erhöht und der Preise ist gefallen. Die Ergonomie bleibt vergleichbar.
Ein Linux-System steuert und überwacht einen Prüfstand für Wagenheber. Um die komplexen Kräfteverhältnisse beim Heben eines Autos in Echtzeit nachstellen zu können, genügt ein Kernelmodul. Dank Internet- anbindung sind Wagenhebertests sogar aus der Ferne möglich.













