Die Neuerungen von Qemu 5.1.0 betreffen eine ganze Reihe von Plattformen, darunter ARM, RISC-V und Power, aber auch x86. Im Crypto-Bereich tauscht Qemu nun Passwörter mit dem Linux-Keyring aus.
Qemu
Den kompletten Linux-Kernel lesen und verstehen – das wäre ein anspruchsvolles Projekt. In einem Hobby-Kernel implementieren Sie Standard-OS-Features selbst und beschränken sich dabei auf wenige Hundert Zeilen Code.
Alpine Linux 3.12.0 unterstützt erstmals die Programmiersprache D und läuft auf Prozessoren mit MIPS64-Architektur (Big Endian). Die übrigen Neuerungen beschränken sich auf aktualisierte Pakete.
Die Distribution Proxmox VE 6.2 basiert jetzt auf Debian Buster 10.4 und nutzt den Long-Time-Kernel 5.4. Die neue Version des Virtual Environment verbessert zudem den Support für Let‘s Encrypt-Zertifikate.
Die zum Einsatz als einfacher Container-Host gedachte Linux-Distribution Fedora CoreOS ist erstmals als stabile Version für den produktiven Einsatz freigegeben worden. Fedora CoreOS baut auf das von Red Hat vor einiger Zeit aufgekaufte Unternehmen CoreOS und dessen Technologie auf.
Die Virtualisierungslösung Qemu bekommt mit der sogenannten Microvm eine besonders kleine Umgebung, die sich für Container eigenen soll. Inspiriert ist dies von Amazons Firecracker.
Die Proxmox Server Solutions GmbH hat eine neue Version 6.0 ihrer Virtualisierungsplattform Proxmox VE auf Open-Source-Basis freigegeben. Unter anderem ist das neue Debian 10 alias Buster die Basis.
Die Neuerungen konzentrieren sich vor allem auf die Emulation von ARM-, MIPS-, PowerPC- und RISC-V-Systemen. Die x86-Emulation unterstützt Intels Hardware Accelerated Execution (HAX) jetzt neben Darwin auch auf anderen POSIX-Syteme wie etwa Linux.
Der unter der Schirmherrschaft der Linux Foundation entwickelte freie Hypervisor Xen ist in der neuen Major-Version 4.12 erschienen.
Die erste Seite der DELUG-DVD enthält diesen Monat die aktuelle Version 4.0.1 der "hinreichend sicheren" Distribution Qubes OS. Die andere Seite bietet 24 Überraschungen für Qemu, das neue Clonezilla, ein E-Book über Open Source Compliance in Unternehmen und vieles mehr.
Der System-Emulator Qemu bringt in Version 3.1 eine Liste von Änderungen und Neuerungen mit und kann damit neue Hardware emulieren.
Mit Qemu 3.0 haben die Entwickler eine neue Version des Emulators auf den Weg gebracht, die rund 2300 Commits von 169 Beitragenden enthält. Die Versionsnummer haben die Macher von 2.12 großzügig auf 3.0 angehoben.
Mit der neuen Version Xen 4.11 haben die Entwickler dem PVH-Modus (Paravirtualization Hardware) ausgebaut. Es solle sich damit weniger Angriffsflächen bieten, weil die Zusammenarbeit zwischen Betriebssystemen mit Xen-Support und dem Hypervisor vereinfacht werde.



