Mit der Veröffentlichung von Flatpak 1.1.0 im neuen unstable Zwei des alternativen Paketformats zielen die Entwickler auf die stabile Version 1.2, die noch in diesem Jahr erscheinen soll.
Paketmanagement
Mit der neuen stabilen Version 1.0 bringt Flatpak in der Nachfolge des Versionszweigs 0.10.x laut den Entwicklern eine ganze Reihe von Fehlerbereinigungen mit. Außerdem sind neue Funktionen enthalten und die Software bringt mehr Performance mit.
Die nationale Sicherheitsbehörde der Slowakei hat eine weitgehend harmlose Malware in Pythons Pypi-Repository entdeckt. Diese nutzt Ähnlichkeiten von Paketnamen aus.
Secure Boot ist fast einsatzfähig, die Freedom Box gilt inzwischen als stabil und Flatpak will nun auch Debian erobern -- das sind weitere Ergebnisse der zurzeit in Kanada stattfindenden Debconf 17.
Im Vorfeld der Debconf 17 liefert das Reproducible-Builds-Projekt neue Zahlen, um den eigenen Fortschritt zu messen. Demnach lassen sich auf bestimmten Plattformen 94 Prozent der Pakete reproduzierbar bauen.
Suse ändert den Entwicklungsprozess von Opensuse Leap. Es wird während der Entwicklung, beginnend mit Opensuse Leap 42.3 keine Alpha- und Beta-Vwrsionen mehr geben.
Seriöse Distributionen versuchen ihre Repositories kryptographisch gegen Manipulationen und Übertragungsfehler zu schützen. Konzeptionell zwar ähnlich, gehen Arch Linux, Debian, Fedora, Open Suse und Ubuntu dabei unterschiedlich aufwändige Wege.
Canonical, die OpenHAB Foundation und Azul Systems haben den Smarthome-Stack von OpenHAB um einen Mechanismus zum Management von Ubuntus Snap-Paketen erweitert. Inbegriffen ist die Java-Runtime Zulu von Azul Systems, für das Java-basierte OpenHAB.
Bei der neuen Version 2.0 des Paketmanagers DNF haben die Entwickler unter anderem an der Bedienbarkeit gearbeitet und Fehler korrigiert.
Die Core-Infrastructure-Initiative (CII) der Linux-Foundation finanziert das Reproducible-Builds-Projekt weiterhin. Dieses will die aus Quellcode erstellten Binaries sicherer machen.
Die neue Iteration von des Gnome-Desktops heißt "Karlsruhe", nach dem Austragungsort der diesjährigen Guadec. Die Desktop-Macher führen die Flatpaks als neues Paketformat ein, Gnome Files kann ein paar neue Tricks.
Der freie IT-Journalist und Sicherheitsexperte Hanno Böck hat mit American Fuzzy Lop die Paketmanager RPM und DPKG auf Schwachstellen untersucht und ist fündig geworden. Debian/Ubuntu reagierten zügig, bei RPM stieß Böck allerdings auf unerwartete Hindernisse.
Canonical macht das mit Ubuntu 16.04 eingeführte Paketformat Snap auch für andere Distributionen nutzbar.
Pünktlich zum Erscheinen von Ubuntu 16.04 zeigt Matthew Garrett, dass die neuen Snaps auf Ubuntus Desktop-Systemen keine völlige Sicherheit durch Isolation bieten.
Der bei Canonical beschäftigte Ubuntu Release Manager Steve Langasek hat angekündigt, die Software-Repositiories Main und Universe zu entschlacken.




