Mit der neuen stabilen Version 1.0 bringt Flatpak in der Nachfolge des Versionszweigs 0.10.x laut den Entwicklern eine ganze Reihe von Fehlerbereinigungen mit. Außerdem sind neue Funktionen enthalten und die Software bringt mehr Performance mit.
Das vor ein paar Jahren von Lennart Poettering vorgeschlagene und als Part von Freedesktop.org entwickelte Paketformat mit Sandboxing-Fähigkeit erlaubt es, über Runtimes neuere Bibliotheken auch auf älteren Systemen auszuliefern.
In der nun vorliegenden Version Flatpak 1.0 lasse sich das Programm schneller Installieren und auch schneller Updaten. Flatpak-Anwendungen lassen sich außerdem als End-of-Life markieren, damit können App-Center und Desktops den Nutzer vor diesen nicht mehr unterstützten Versionen warnen, wenn er sie installiert hat.
Über ein neues Portal können Apps zudem Sandboxen anlegen und sich selbst neu starten, etwa nach einem Update. Auf die Portal-APIs greift auch das neue Tool “flatpak -spawn” zu. Es ermöglicht das Ausführen von Host-Kommandos, sofern die Berechtigung vorliegt, und kann neue Sandboxen aus einer App anlegen. Zudem ist Flatpak auf dem neuesten Stand der Spezifikation von OCI-Bundles. Die Ankündigung auf Github beschreibt weitere Neuerungen und Verbesserungen.




