Im Rahmen des Projektes zur "Codeanalyse von Open Source Software" (CAOS 2.0) hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Kommunikationssoftware Matrix und die Social Media Micro Blogging Software Mastodon auf ihre Sicherheitseigenschaften untersucht.
Matrix
Matrix blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück - die Nutzerzahlen haben sich verdoppelt. Doch fehlende Finanzierung gefährdet die Kernentwicklung.
Mehr als viermal so viele Teilnehmer wie sonst folgten der diesjährigen Open-Source-Konferenz Fosdem - ausschließlich virtuell.
Die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie virtuell stattfindende FOSDEM 21 (6. und 7. Februar) setzt bei der Umsetzung auf Technologie und Support von Matrix.org. Die Stiftung hinter Matrix.org betreut die gleichnamige Instant-Messaging-Plattform.
Zwar hatte Gitlab die Chat-Software Gitter erst 2017 käuflich erworben und als Open Source veröffentlicht, nun gab die Firma sie aber bereits weiter an das Startup Element. Hinter dem stecken die Matrix-Macher.
In dem Bundesland sollen künftig bis zu 500.000 Personen ein Matrix-Chat-System nutzen können. Das ist Teil der Open-Source-Strategie.
Riot.im heißt jetzt Element: Die Entwickler haben ihren freien Chat-Client, die Firma selbst und ihren Matrix-Hosting-Service umbenannt. Passend zum Namenswechsel erscheint auch ein neuer Android-Client.
Die Mozilla-Community kommuniziert nach einer Abstimmung künftig nicht mehr über den klassischen IRC-Chat, sondern über Matrix und Riot.
Das Matrix-Projekt hat nun die erste stabile Version 1.0 des Matrix-Protokolls und auch Version 1.0 der Referenzimplementierung Synapse veröffentlicht.
Sicherheitszwischenfälle können auch ihre guten Seiten haben: Wenn die Opfer der Angriffe ausführlich über ihre Erfahrungen berichten, lernen Admins etwas. So wie im Fall des Matrix.org-Hacks.
Die Release von Matrix 1.0 hatte Matthew Hodgson bereits auf der Fosdem für die nahe Zukunft in Aussicht gestellt. Doch gibt es für die Community noch ein wesentliches Hindernis zu überwinden: TLS-Zertifikate.
Die KDE-Entwickler haben eine eigene Instanz des Instant-Messaging-Dienstes Matrix in Betrieb genommen. Er soll als Alternative zum Chat via IRC dienen.
Frankreichs Behörden arbeiten an einem eigenen Messenger-Dienst für Mitglieder der französischen Regierung. Der soll sicher sein und auf offenem Quellcode basieren, schrieb Reuters vor knapp zwei Wochen. Nun wurde bekannt, welche Open-Source-Projekte die Komponenten dafür liefern.
