Die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie virtuell stattfindende FOSDEM 21 (6. und 7. Februar) setzt bei der Umsetzung auf Technologie und Support von Matrix.org. Die Stiftung hinter Matrix.org betreut die gleichnamige Instant-Messaging-Plattform.
Das Free and Open Source Developers Meeting (FOSDEM) war in den vergangenen Jahren als Präsenzkonferenz an der Freien Universität Brüssel beheimatet gewesen. Im Jahr 2020 konnte die Konferenz noch knapp vor dem Corona-Ausbruch stattfinden.
Wie die Matrix-Foundation nun mitteilt, wird die FOSDEM 21 auf fosdem.org mit Matrix-Servern als zentralem Backbone gehostet. Element ist für das Hosting zuständig und versorgt die Community mit Jitsi für die virtuellen Chatrooms. Es werde zudem offizielle Bridges zu IRC und XMPP geben, lässt Matrix wissen. Nutzer sollen sich so mit ihren Matrix-, IRC-, XMPP-Accounts einloggen können. Zudem soll es möglich sein, sich als sogenannter Read-only-Gast einzuloggen, ohne einen Account erstellen zu müssen. Man habe während der Corona-Pandemie viele auf hohe Skalierbarkeit ausgerichtete Bestandteile in Matrix und Element einfließen lassen, teilt Matrix.org mit.
Jeder Devroom und Track soll zudem einen eigenen Chatroom bekommen, von wo aus der Video-Stream über das normale FOSDEM-Videolivesystem angeschaut werden kann. Sprechern und Organisatoren stehe zudem ein Backstage-Kanal für die Koordination zur Verfügung. Um Unwägbarkeiten und technische Probleme möglichst zu vermeiden werde man die Vorträge vor der FOSDEM aufzeichnen. Es gäbe aber zu jedem Vortrag am Ende eine Question-and-Answer-Session, zu der der Vortragende via Jitsi zugeschaltet sei. Im Blogbeitrag von Matrix sind weitere Details zur Technik und den Features genannt.





