Der Betrieb eines Mailservers wie QMail in einem Netzwerk verlangt ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber den eigenen Nutzern, aber auch gegenüber anderen Mail-Admins. Die Aufgabe, den Server abzusichern, ergibt sich folglich bereits aus der Tatsache, dass man ihn überhaupt betreibt.
Mailserver
Der SCO Office Mail Server greift - anders als sein Vorgänger Caldera Volution Messaging Server - dank guter Outlook-Anbindung den Groupware-Titelverteidiger Microsoft Exchange keck an. Nebenbei ist das Produkt auch ein scharfer Konkurrent zu SuSEs Openexchange.
Das ideale Desktop-Linux gibt es (noch) nicht. Alle drei vorgestellte Kandidaten haben ihre speziellen Stärken und Schwächen. Und teilweise kopieren sie Aussehen und Verhalten von Windows recht ungeniert.
Die Entscheidung für einen Mailserver unter Linux ist nicht leicht: Einfach den bekanntesten - Sendmail - zu nehmen, verbietet sich, wenn man eine übersichtliche Konfiguration will, die auch ein anderer Admin weiterpflegen kann. Die Alternative QMail lässt sich sicherer und einfacher betreiben.
Wenn ein deutscher Botschafter irgendwo auf der Welt mit seiner Zentrale - dem Auswärtigen Amt - kommuniziert, möchte er nicht gern dabei belauscht werden. Ein spezielles Kommunikationsnetz kostet viel Geld, also muss ein günstiges VPN her.
Die texanische Softwareschmiede Bynari hat viel Erfahrung mit dem Anbinden von Outlook-Clients an eigene Server-Produkte. Der Insight Server wiederum setzt auf bewährte Komponenten wie Exim und Cyrus IMAP. Stark ist das Produkt beim Filtern von Spam und in der Virenabwehr.
Das Webfrontend von SuSEs Rundum-glücklich-Paket für Arbeitsgruppen verspricht Systemadministratoren Erleichterung und den Usern Unterstützung bei der täglichen Arbeit. Doch wie das mit Versprechen so ist - manche werden gehalten und manche etwas weniger.
Ob SuSE, Bynari, N&H, Samsung oder Stalker - sie alle versprechen mit ihren Server-Produkten eine funktionell und finanziell vollwertige Alternative zu Exchange und dessen Hersteller Microsoft. Dass Outlook-Clients wie gewohnt funktionieren, ist dabei ein Muss.
Mit der Netzüberwachungssoftware Nagios behält der Admin den Überblick. Der Nachfolger von Netsaint lässt sich leichter konfigurieren und glänzt mit zusätzlichen Features sowie einer besseren Architektur.
Diese Kolumne berichtet über aktuelle Entwicklungen innerhalb des GNU Projekts und versucht, Einblicke in die zugrunde liegende Philosophie zu vermitteln. In dieser Ausgabe: Preview-Latex, Lire, GNU Source Highlight, Ksrc2html, freie Software in Asien.
Turbolinux Cluster Server ist eine Softwarelösung fürs Load Balancing, also zum transparenten Verteilen gleichartiger Dienste wie Webserver, Proxy- oder Mailserver an unterschiedliche Rechner in einem IP-Netz. Wir stellen das Produkt kurz vor.
Das Einrichten und Betreiben eines Mailservers ist ganz schön aufwändig. SuSE will mit dem E-Mail-Server II den geplagten Administratoren unter ihren Kunden viel Arbeit abnehmen.











