Der bei Novell beschäftigte Kernel-Hacker Greg Kroah-Hartman hat auf der Kernelmailingliste einige Änderungen zur Betreuung von Kernel-Releases bekanntgegeben sowie eine neue Mailingliste für stabile Kernel.
Kernel
In ihrem jährlichen Bericht über die Beiträge zum Linux-Kernel macht die Linux-Foundation Red Hat als Nummer eins unter den Firmen aus.
Der Suse-Entwickler Greg Kroah-Hartman hat ein Projekt namens Tumbleweed angeregt, ein Opensuse-Repository, das sich fortlaufend aktualisiert.
Beim jährlichen Kernel-Treffen in Europa präsentieren zwar meist Kernelhacker ihre Arbeit, aber auch Applikationsentwickler und Systemverwalter stellen ihre Projekte vor. So profitieren auch Anwender langfristig von dem Austausch über Dateisysteme, Netzwerkperformance und Debugging-Subsysteme.
Die Reaktionszeit ausgelasteter Internetzugänge steht und fällt mit dem Vorhandensein und der Art des Traffic Shaping im eigenen Gateway. Beim Zusammentreffen des stadtbekannten Wondershaper und einer selbst entwickelten Lösung des Magazin-Autors Martin Stern bleibt nur einer in der Senkrechten.
Greg Kroah-Hartman hat Updates für diverse Linux-Kernel angekündigt.
Das jetzt mit mehreren Prozessorplattformen ausgestattete Echtzeit-Testzentrum des Open Source Automation Development Lab (OSADL) stellt zu Informationszwecken simulierte Leistungsdaten Linux-basierter Echtzeitsysteme zur Verfügung.
Meego soll nach AMDs Wünschen am liebsten schon auf den zukünftigen Portable-Plattformen Ontario und Zacete laufen, die für Frühjahr 2011 angekündigt sind. AMDs Chef-Linuxer Chris Schläger vermittelt im Gespräch mit der Redaktion einige Hintergründe.
Eigentlich befindet sich das für den März 2011 geplante Opensuse 11.4 bereits in Status "Feature Freeze", aber für den Kernel will man eine Ausnahme machen.
Die Kernelentwickler Thomas Gleixner und Ingo Molnar haben mit dem Tool Trace eine neue Möglichkeit vorgestellt, die Vorgänge im laufenden Linux-Kernel zu untersuchen.
Etwas weiter als Linux-Implementierungen auf PC-Hardware ist die Android-Mobilwelt beim Thema Multitouch. Auf der IFA 2010 gab es kaum einen Hersteller, der nicht stolz sein neues Multitouch-Tablet vorführte.
Für firmenweite Virtualisierung und fürs Cloud Computing: SLES 11 SP1, Univention UCS, Ubuntu Enterprise Cloud und Open QRM stellen sich einem Vergleich.
Zero Downtime ist angesichts globaler Zusammenarbeit über Kontinente und Zeitzonen hinweg keine ungewöhnliche Forderung mehr. Daran gebunden ist der Ruf nach Hochverfügbarkeit. Um ihm unter Linux nachzukommen, bietet sich der neue Cluster-Resource-Manager Pacemaker mit weiteren Komponenten an.
Der Trend zu Multitouch trifft Linux nicht unvorbereitet, denn neuere Kernel kommen mit diversen Geräten klar, X.org verwaltet mehrere Zeigegeräte gleichzeitig, GTK+ hat Routinen zur Gestensteuerung eingebaut und Googles Android ist flott aus dem Startblock gekommen.
Wer Multitouch zu Linux bringen möchte, muss fest zupacken: Geräte, Kernel, X-Server, Desktop-Framework und Anwendungen sind alle gleichermaßen gefordert, wenn es ums Berühren geht. Die aufeinandergestapelten Ebenen zeigen, wo die Eingabetechnik noch wackelt und wo noch Entwicklungsbedarf besteht.







