Richard Stallman, Präsident der Free Software Foundation, hat nach einigen Querelen mit der Maintainerin, das Libreboot-Projekt aus der GNU-Obhut entlassen.
GNU
Leah Rowe leitet das Coreboot-Projekt und will es aufgrund von Diskriminierungsvorwürfen aus dem GNU-Projekt herauslösen. Das GNU-Projekt fordert Rowe hingegen auf, Libreboot zu forken.
Nach vierjährigem Reifungsprozess haben die Macher des freien Texteditors Emacs ein neues Major-Release auf den Weg gebracht.
Die GNU Compiler Collection bringt mit der stabilen Version 6.2 rund 110 Bugfixes gegenüber der Vorgängerversion mit.
GNU C Library (Glibc) ist in Version 2.24 erschienen und die Entwickler haben unter anderem diverse Variablen und Optionen entfernt, die nicht mehr zeitgemäß sind.
Mit dem Bugfix-Release 4.9.4 der Gnu Compiler Collection (GCC) veröffentlichen die Entwickler die letzte Version des 4.9er-Zweigs der Kollektion.
Der von GNU betreute Ersatz für den Unix-Kernel, GNU Hurd, ist in Version 0.8 veröffentlicht worden.
Richard Stallman Gründer des GNU-Projekst und der Free Software Foundation bekommt für die Entwicklung und Betreuung der GCC (GNU Compiler Collection) den mit 35.000 US-Dollar dotierten ACM Software System Award.
Die Free Software Foundation (FSF) hat die populären Code-Repository-Dienste Github, Gitlab Sourceforge und Savannah auf die Einhaltung der von der Stiftung aufgestellten Ethikkriterien hin geprüft. Github und Sourceforge sind dabei durchgefallen.
Nach einem Jahr Entwicklungszeit hat das Team der gemeinnützigen Organisation GNU Solidario sein Informationssystem für Krankenhäuser, GNU Health, in Version 3.0 veröffentlicht.
GNUs seit 1990 entwickeltes Betriebssystem Hurd erreicht Version 0.7 und verbessert unter anderem den Umgang mit dem Dateisystem.
Ein Programmierfehler ermöglicht einen Buffer Overflow – und der das Ausführen beliebiger Kommandos mit nicht erteilten Rechten. Glücklicherweise funktioniert das nur unter speziellen Umständen.
Unerwartet umfangreiche Eingabedaten können ein Programm zum Absturz bringen, wenn der Platz auf dem Stack nicht mehr ausreicht. Eine derartige Schwachstelle fand sich jüngst im Code der GNU-C-Bibliothek, der Hostnamen in IP-Adressen auflöst.
Was heute als GNU Compiler Collection in fast jeder Linux-Distribution steckt, ist das Ergebnis eines Forks. Das Alternativprojekt Egcs öffnete um die Jahrtausendwende die Entwicklung und siegte.
Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer eine rappelvolle Silberscheibe: Von der DVD bootet die neue Linux Mint-Version 12 "Lisa", dazu gibt es je eine virtuelle Appliance mit Android 4.0 und mit Suse 12.1 (inklusive GTK-HTML5-Backend Broadway) und ein O'Reilly-E-Book über GNU Make.



