GNU Hurd erreicht Version 0.7

GNUs seit 1990 entwickeltes Betriebssystem Hurd erreicht Version 0.7 und verbessert unter anderem den Umgang mit dem Dateisystem.

Die Macher von GNU Hurd haben laut Ankündigung für die neue Version den Node-Cache von Ext 2 verbessert und in die Bibliothek Libdiskfs verschoben. Iso-FS und Fat-FS nutzen die Funktion nun auch. Daneben haben die Entwickler das Fakeroot-Tool optimiert, das nun mit Sockets klarkommt, die Namen tragen sowie einige Spezialfälle besser bewältigt.

Das neue Tool “rpcscan” durchforstet Mach-Server nach Remote Procedure Calls die der eingesetzte Demuxer verwendet. Daneben haben die Macher von Hurd ein länger bestehendes Synchronisierungsproblem am Dateisystem behoben und funktioniert der Code nun mit neueren Versionen des Compilers und der Libc.

Zusammen mit GNU Hurd 0.7 sind GNU Mach 1.6 und GNU Mig 1.6 erschienen, die Software steht auf dem Projekt-FTP-Server zum Download bereit.

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