Das von der Finanzkrise gebeutelte Italien schreitet in Sachen freier Software in Behörden voran und verpflichtet Behörden dazu, Open-Source-Software einzusetzen -- außer in begründeten Ausnahmefällen.
Behörden
Nach sieben erfolgreichen Linux-Jahren übernimmt ein neuer IT-Leiter das Auswärtige Amt, und prompt vollführt Westerwelles Behörde eine 180-Grad-Wende, dass es knirscht.
Der Open-Office-Kongress für Wirtschaft und Verwaltung, der am 16 und 17. November im Rathaus in München stattfindet, hat den dortigen Hausherrn Oberbürgermeister Christian Ude als Schirmherr gewinnen können. Der Call for Papers läuft noch.
Peter Ganten, Vorstandmitglied des Linux-Verbands (LIVE), bemängelte in seinem Vortrag bei der Cebit Open Source, dass der Rahmenvertrag zwischen Microsoft und der Bundesrepublik Deutschland den Einsatz von Open Source Software verhindert.
Nachdem die Konservativen in Großbritannien vorpreschten, stellt nun die regierende Labour-Party ihren 10-Punkte-Plan für den Einsatz von Open-Source-Software vor.
In den Niederlanden kann man jetzt öffentliche IT-Services anschwärzen, wenn sie keine offenen Standards verwenden. Microsoft findet das diskriminierend.
Der Jahresbericht des Bundesrechnungshofes schildert auf 274 Seiten wo Behörden Steuergelder verschwendet haben. Bei den Ausgaben für die IT rügt der Bericht, dass bei der Software-Ausstattung keine Open-Source-Alternativen geprüft worden seien.
Wie der Tagesspiegel berichtet, fordert der Berliner Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) von der Behörde, Linux statt Windows einzusetzen.
Auf dem Open-Source-Tag der Linux Solutions Group (Lisog) hat Professor Mark Cassell von der Kent State University, Ohio, die ersten Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die sich mit der Frage beschäftigt, warum Regierungsbehörden zu freier Software wechseln.
Laut einer aktuellen Umfrage setzt mehr als die Hälfte der US-Behörden derzeit Open-Source-Software ein. Ihre Wahl begründen die Befragten mit Sicherheitserwägungen, sehen diese aber gleichzeitig als größtes Hindernis.
Seit Kurzem ist eine Studie online, die 955 öffentlich-rechtliche Stellen aus 13 EU-Ländern auf ihre Affinität für Open-Source-Software befragt hat. Außerdem untersuchte man sechs behördliche Open-Source-Entwicklungsprojekte.
Urheberrecht, Verträge, Lizenzen und so weiter: In der Serie "Rechts-Rat" erhalten Linux-Magazin-Leser verständliche Auskünfte zu Rechtsproblemen des Linux-Alltags.
OpenWRT bringt Linux auf WLAN-Router und fördert damit das Entstehen großer Netze für Privathaushalte, das Derivat FreeWRT will das Ganze an professionelle Ansprüche anpassen. Wer keine eigene Compile-Farm sein Eigen nennt, findet beim Build-Service von Open Suse Unterstützung.
Ein neuer Standort und neue Organisatoren: Der Linuxtag litt 2006 in Wiesbaden erneut unter geringeren Besucherzahlen, präsentierte jedoch ein dicht gedrängtes Programm mit prominenten Rednern.
Die Free Software Foundation hat den Entwurf für die kommende GPL-Version 3 auf ihre Website und zur Diskussion gestellt. Einige Änderungen zur alten Version scheinen kosmetisch, andere überraschen.






