Viele Aufgaben fallen bei einem Unix-System regelmäßig an: Logdateien rotieren, Backups erstellen, Indizes und Datenbanken aktualisieren. Traditionell kümmern sich die Programme Cron und At darum, diese Arbeiten zu festgelegten Zeiten zu erledigen. Anacron bedient die Langschläfer.
Backup
Der Storage-Markt bietet eine breite Palette teils komplementärer, teils alternativer Technologien, um der stetig wachsenden Nachfrage nach Speicherplatz gerecht zu werden. Keine passt überall.
Backups sind wie Regenschirme: Hat man einen, passiert nichts. Vergisst man ihn, dauert es nicht mehr lange bis zur Katastrophe. Zumindest gegen drohende Datenschäden helfen ein kleiner Server, ein paar Festplatten und Linux-Bordmittel.
Ein Hochverfügbarkeits-Cluster unter Linux ist auch mit einfachen Mitteln zu realisieren. Der Einstieg in die Oberliga für Server benötigt nur Standardkomponenten und die beiden freien Programme Heartbeat und DRBD - und schon steht beim Absturz des Mittelstürmers ein Reservespieler bereit.
Das Live-Backup einer MySQL-Datenbank erlaubt kurze Ausfallzeiten bei aktuellem Datenbestand. Läuft MySQL im Master- und im Slave-Modus, sorgt die Datenbank auf dem zweiten Rechner selbst dafür, dass sie auf dem neuesten Stand ist. Mit mehreren Slaves lässt sich zudem eine einfache...
Magneto-optische Laufwerke werden vornehmlich für die Archivierung und zum Transport von Daten verwendet. Das Hardwarelabor des Linux-Magazins ließ ein modernes MO-Laufwerk gegen DVD-RAM antreten - ein fairer Kampf?
Die beliebte Open-Source-Datenbank MySQL kennt verschiedene Möglichkeiten der Datensicherung. Jede hat Vor- und Nachteile, die jedoch nur unter bestimmten Umständen gravierend sind.
Die Firma MySQL AB veröffentlicht in diesen Tagen das grafische Datenbank-Frontend MySQL-Administrator, mit dem sich ein MySQL-Server konfigurieren und überwachen lässt. Weitere Werkzeuge sind geplant, um Datenbanken zu modellieren oder einen Datenbank-Cluster aufzubauen.
Auch eine zuverlässige Software wie MySQL kommt nicht ohne Wartung über die Runden. Fragmentierte Tabellen, seltsame Fehlermeldungen oder korrupte Datenbanken treten zwar selten auf, kommt es aber dennoch zu solchen Problemen, hilft sich der Admin mit Bordmitteln einfach selbst.
Der Datenbankzugriff per Kommandozeile ist nicht jedermanns Sache. Für mehr Durchblick sorgt PG-Access, eine praktische Oberfläche für PostgreSQL (Maskottchen ist ein Elefant). Sie unterstützt den Anwender bei typischen Aufgabe wie Tabellenerzeugung, Ex- und Import von Daten, Backup und Reporting.
Zeitserver sind die Taktgeber in Netzwerken. Ohne sie schlägt die Synchronisation von Datenbanken fehl oder NFS-Exports kommen wegen unterschiedlicher Zeiten durcheinander. Dabei ist es ganz einfach, einen Dienst aufzusetzen, der allen Maschinen im Netzwerk dieselbe Zeit zur Verfügung stellt.
Die EIDE-Festplatten in vielen Linux-Rechnern bleiben weit hinter ihrer Leistungsfähigkeit zurück. Mit Hdparm löst der Anwender die von den gängigen Distributionen eingestellte Handbremse.
Wenn die Festplatte wieder einmal voll ist, möchte man am liebsten einfach eine zweite nahtlos einfügen. Der Logical Volume Manager erfüllt diesen Wunsch, er fasst mehrere Blockdevices zu einem homogenen Speicherpool zusammen, der sich leicht erweitern lässt.
Klaus Knoppers Distribution enthält viele Programme und Einstellungen, die man nicht in jeder Lebenslage braucht. Dieser Workshop und ein CD-Brenner sind Voraussetzungen für mehr Individualität.
Seit Sommer 2001 läuft Linux auch auf der PowerPC-basierten I-Series-Familie von IBM. Die graue Maus unter den Servern wird damit zunehmend attraktiver. Bisher hat diese Lösung jedoch mehr Anklang bei Softwarehäusern als bei Kunden gefunden. Eine Bestandsaufnahme.














