Sparky 2024.02: Neues Startmedium mit Änderungen am CLI-Installer

Das Team hinter der Debian-basierten Distribution Sparky hat die Startmedien für ihre Semi-Rolling-Variante aktualisiert. Sie bringen die enthaltene Software auf den aktuellen Stand und bieten kleinere Änderungen beim textbasierten Installationsassistenten.

Der CLI Installer erlaubt jetzt wieder die Dateisysteme XFS und Btrfs für das Root-Dateisystem. Diese hatten die Sparky-Entwickler zuvor blockiert, weil der Bootmanager Grub nicht von diesen Dateisystemen starten kann. Der aktuelle CLI Installer erstellt deshalb eine mit Ext4 formatierte separate Boot-Partition von rund 500 MByte Größe.

Des Weiteren erlaubt der CLI Installer, das Passwort für das Benutzerkonto auch für das Root-Konto zu verwenden. Abschließend holt der Installationsassistent die für den Start auf EFI-Systemen notwendigen DEB-Pakete vom Debian-Server. Auf solchen Systemen benötigt das Live-System folglich eine Verbindung zum Internet.

Das Werkzeug „sparkybackup“ wartet ebenfalls mit Neuerungen auf. So erstellt es EFI-kompatible ISO-Images, fügt das Speichertestprogramm Memtest86+ dem EFI-Bootmenü hinzu, ergänzt zudem einen Menüpunkt für das UEFI Firmware Setup und zeigt im Bootmenü die Sparky-Version an.

Die Software in Sparky 2024.02 stammt aus den Debian Testing-Repositories, wobei die Sparky-Entwickler die Pakete am 11. Februar 2024 abgerufen haben. Standardmäßig kommt der Kernel 6.6.13 zum Einsatz, im Hintergrund stellt Pipewire 1.0.3 das Audio- und Videosystem.

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