Rust Coreutils 0.5.0 erhöhen Kompatibilität auf knapp 88 Prozent

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Die grundlegenden Kommandozeilenwerkzeuge eines jeden Linux-Systems entstehen derzeit in der Programmiersprache Rust neu. Die jetzt veröffentliche Version 0.5.0 verbessert die Kompatibilität sowie mehrere zum Paket gehörende Tools.

Die Neuimplementierung der GNU Coreutils soll zu schnelleren und vor allem sicheren Programmen führen. Obwohl die Entwicklung einer ersten Version noch läuft, kommen die häufig auch kurz Uutils genannte Werkzeugsammlung bereits im aktuellen Ubuntu 25.10 zum Einsatz.

Wie jedes Release verbessern auch die Rust Coreutils 0.5.0 in erster Linie die Kompatibilität zum Vorbild. Die dabei herangezogene Testsuite setzt bereits an 566 Prüfungen einen grünen Haken, womit 87,75 Prozent aller Tests erfolgreich durchgelaufen sind. Die Entwickler der Rust Coreutils orientieren sich dabei an den aktuellen GNU Coreutils 9.9 – wodurch gleich 11 weitere Tests hinzukamen. Trotz der steigenden Kompatibilität bilden die Rust Coreutils insbesondere noch keinen direkten Ersatz für die GNU Coreutils. Einen Umstieg sollte man nur erwägen, wenn man die fehlenden Funktionen noch nicht benötigt.

Neben der Kompatibilität haben sich die Entwickler zudem den Speicherverbrauch und die Geschwindigkeit vorgeknöpft. So jongliert etwa „seq“ große Integerzahlen flotter. „chsum“ hat das Team mit „hashsum“ zusammengeführt, während „install“ einen Enhanced-Modus kennt, der kommaseparierte Werte parst und Umask unterstützt.

Weitere Arbeit floss in die Textverarbeitung. Unter anderem erhielt „ptx“ einen GNU-Modus mit einfachen Terminal-Formatierungen. „fold“ wiederum unterstützt sogenannte Combining Character aus dem Unicode-Standard. Diese Zeichen ergänzen ein anderes, wie etwa ein Akzentzeichen aus dem Französischen.

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