Die Macher der auf Arch Linux basierenden Distribution Manjaro haben in ihrem Forum einen Einblick in die Neuerungen des Testing-Channels gegeben, die auch in die stabile Variante einfließen werden. Demnach unterstützt Manjaro das von Canonical vorangetriebene Paketformat Snap und nutzt als Standard-Office-Suite das proprietäre FreeOffice.
Letztgenanntes stammt vom deutschen Entwickler SoftMaker. FreeOffice ist eine abgespeckte kostenlose Fassung des kommerziellen SoftMaker Office. Mit dem deutschen Unternehmen ist das Manjaro-Team eine Partnerschaft eingegangen. Zudem glauben die Entwickler, dass FreeOffice eine bessere Kompatibilität zu Microsoft Office bietet. Wer LibreOffice einsetzen möchte, muss dieses manuell über den Paketmanager nachinstallieren.
Die Manjaro-Editionen mit XFCE, Gnome und KDE Plasma-Desktop nutzen den grafischen Paketmanager “fpakman”, der mit Snaps und Flatpak-Paketen umgehen kann. “fpakman” greift auch auf den Snap Store zu, so dass sich Anwender nicht um den Zugang kümmern müssen. Die Manjaro-Entwickler wollen über den diesen Weg vor allem weitere proprietäre Anwendungen anbieten, wie etwa Spotify.
Die Neuerungen sind bereits im Testing-Channel von Manjaro verfügbar. Dort gibt es auch unter anderem eine neue Xfce-Version, einen aktualisierten Kernel und viele Updates für die Programmiersprache Haskell.






