Ausgabe November 2010

Titelthema: Berühren erlaubt
Auch wenn Apple den Trend zum Multitouch treibt, Linux ist gut vorbereitet. Wenn das Linux-Magazin 11/10 am 7. September 2010 erscheint, können Sie sich aus erster Hand informieren, ob der Trend nur ein Strohfeuer ist und welche Möglichkeiten Ihre Fingerkuppen eröffnen unter dem Titel "Berühren erlaubt".
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Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Auf der DVD-9 findet sich die komplette Ausgabe 11 der "Linux Technical Review" mit dem Thema Mobility. Dazu gibt's Ubuntu mit Redmine, Live-Videos und exklusive Software von SEP und Kolab.
Etwas weiter als Linux-Implementierungen auf PC-Hardware ist die Android-Mobilwelt beim Thema Multitouch. Auf der IFA 2010 gab es kaum einen Hersteller, der nicht stolz sein neues Multitouch-Tablet vorführte.
Wer gern mal Zaungast für alles Menschliche spielen will, ist bei Youtube genau richtig: Freude, Schmerz, Hobbys, Verkleidungen, Singen und Tanz, ... - bis auf Sex gibts das passende Video tausendfach zu allem, was einen Zweibeiner bewegt. Sogar Kurzfilme von, und hier wird es für viele von uns...
Die X.org-Entwickler haben mit Xinput 2 den Grundstein gelegt, die Macher des GUI-Toolkits GTK+ setzen darauf auf. Dieser Artikel zeigt, wie man damit Anwendungen für mehrere Zeigegeräte programmiert.
Singen musste zum Glück niemand. Doch auch Würfeln gerät zur Kunst, wenn es darum geht, einem Robot so viel Intelligenz einzuhauchen, dass er seine Gegner wirksam aussticht. Ein Zwischenbericht.
Was macht Macht aus? Die Berechnungskraft aller Programmiersprachen ist gleich, sagt Logik-Veteran Church. Andere Kriterien müssen her, um Einfluss bei Entwicklern geltend zu machen.
Der Blockdevice-Layer ist das Arbeitspferd bei Linux, was die Datenbeschaffung angeht - von der Festplatte bis zur Anwendung ist es ein langer Weg. Der I/O-Scheduler behält dabei den Überblick.
Die Arbeit geht weiter: Nach Jahren der Stagnation bekommt der freie Groupwareserver jetzt Sync ML, Active Sync und Kontact-Desktop-Clients für Smartphones, Apple OS X und Microsoft Windows spendiert. Hinter den Kulissen werkelt nun mit Kolab Systems eine neue Firma.
Seit Version 2.0 von Android stehen allen Entwicklern auch Multitouch-Funktionen offen, die zuvor Systemanwendungen vorbehalten waren. Wer sensibel mit dem API umgeht, darf die junge Blüte berühren.
Wer Multitouch zu Linux bringen möchte, muss fest zupacken: Geräte, Kernel, X-Server, Desktop-Framework und Anwendungen sind alle gleichermaßen gefordert, wenn es ums Berühren geht. Die aufeinandergestapelten Ebenen zeigen, wo die Eingabetechnik noch wackelt und wo noch Entwicklungsbedarf besteht.
Der Trend zu Multitouch trifft Linux nicht unvorbereitet, denn neuere Kernel kommen mit diversen Geräten klar, X.org verwaltet mehrere Zeigegeräte gleichzeitig, GTK+ hat Routinen zur Gestensteuerung eingebaut und Googles Android ist flott aus dem Startblock gekommen.
Das Linux-Magazin nimmt zwei Bücher aus dem Verlag O\'Reilly unter die Lupe: Das eine lehrt spielerisch das Programmieren mit der Kreativ-Sprache Processing, das andere dient der ernsthaften Vorbereitung auf die Prüfungen des Linux Professional Institute.
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