Ausgabe Januar 2009

Titelthema: Dozenten-Putsch - Professoren für eine Ausgabe an der redaktionellen Macht
Das Linux-Magazin 01/09 erscheint am 4. Dezember 2008 mit einem1 Bildungsanspruch ganz eigener Art: Mit dem Heft-Titel "Dozenten-Putsch" gibt die Redaktion ihre publizistische Macht für einen Monat ab - Nutznießer ist eine handverlesene Akademikergruppe. Genauer: 19 echte Professoren sind diesmal die Verfasser sämtliche Artikel des Heftes. Doch keine Angst, die behandelten Themen stammen nicht aus dem Elfenbeinturm, sondern sind wie im Linux-Magazin gewohnt handfest, praxistauglich und technisch fundiert.
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Artikel
Gerade das leicht erlernbare Perl, mit dem der Autor seine Informatik-Vorlesungen immer beginnt, weckt bei Studierenden Kreativität und Motivation. Was allerdings nicht vor Missverständnissen schützt, die zuweilen Schmunzeln lassen. Einige Perlen der Programmierirrtümer mit Perl stellt dieser...
Weder Anhänger des traditionellen Programmierparadigmas noch Verfechter agiler Methoden bestreiten bei Softwareprojekten die Notwendigkeit einer bruchlosen Modellierung. Das auf Eclipse aufsetzende Unicase stellt hierfür ein einheitliches Projektmodell zur Verfügung.
Minix 3 gilt in einigen Belangen als geistiger Vorfahr von Linux. Dennoch flammt bisweilen immer noch ein Streit über Microkernel, Sicherheit und Feature-Umfänge auf. Tanenbaum-Schüler und Krypto-Experte Professor Rüdiger Weis stellt sein Lieblingsbetriebssystem vor.
... findet es Professor Nicholas Negroponte, wenn Marketingabteilungen Lernkonzepte entwerfen. Der MIT-Forscher entwickelte den XO-Laptop, der nebenher eine ganze Industrie revolutionierte. Im Interview spricht er über Erfolge, Enttäuschungen, diagonale Pixel und eine Briefmarke aus Uruguay.
An der Hochschule Niederrhein realisieren künftige Admins Bausteine einer Spamabwehr, indem sie die Aufmerksamkeit der Viagra-Mafia auf sich ziehen. Heraus kommen standhafte Blocklisten sowie das Wissen, was gegen die Plage hilft.
Passt Open-Source-Software in die Lehre? Wie verhält sich die freie Software zu dem Ziel, einerseits die besten Methoden eines Fachgebiets zu vermitteln und andererseits die Studierenden so auszubilden, dass sie als Absolventen sofort in der Praxis einsetzbar sind?
Diese Ausgabe hat vier Monate Vorbereitungszeit gebraucht, denn sie ist ein Unikum: Als Hauptautoren treten nur waschechte Professoren auf, gelegentlich begleitet von wissenschaftlichen Mitarbeitern oder mal einem Magazin-Redakteur. Die behandelten Themen sind erstaunlich bodenständig und sehr...
Der Durchschnittsbenutzer vergleicht seinen Computer mit seinem Fernseher: In beiden steckt wundersame Elektronik und beide haben große Bildschirme. Und er besitzt eine genaue Vorstellung, wie das mit einem Fernseher funktioniert.
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