Ausgabe Oktober 2006
Artikel
Jeder hat das Recht, seine Daten geheim zu halten. Nur scheitert dies oft an den Möglichkeiten: Crypto-Software ist unnötig kompliziert und viel unsicherer, als ihre Schöpfer glauben. Dieser Schwerpunkt klärt doppelt auf: Welches Programm taugt was und wie klappt der Einsatz in der Praxis.
Beide werden diesen, für Stockholmer Verhältnisse ungewöhnlich heißen Tag nie vergessen. Und das liegt nicht daran, dass ein dritter Teilnehmer desselben Sportereignisses noch an einem Hitzschlag sterben wird. Aber nacheinander: Wir schreiben 1912 und es sind gerade Olympische Sommerspiele in...
Die verschlüsselte Festplatte im Server bleibt wirkungslos, wenn die wertvollen Daten auf CDs oder DVDs doch in die Hände von Spionen tröpfeln. Wegen der besonderen CD- und DVD-Dateisysteme ist es kniffelig, diese Medien mit einem wasserdichten und transparenten Crypto-Filesystem auszustatten.
Das Testen komplexer Webapplikationen erfordert nicht unbedingt teure proprietäre Tools wie Test Director oder Silk Performer: Selenium gibt's umsonst. Es steuert alle gängigen Browser unter verschiedenen Betriebssystemen fern und lässt sich unter anderem mit Perl programmieren.
Die Konferenz Oscon ging mit einem Besucherrekord in ihr achtes Jahr. Neben Skriptsprachen, Datenbanken und Web-Themen prägten rechtliche und politische Aspekte freier Software das Programm.
Ob die aktuellen Crypto-Dateisysteme unter Linux wirksam schützen, hängt von den kryptographischen Qualitäten ab und davon, ob ihre Bedienung den Admins und Anwendern schmeckt. Oftmals sorgen Programmierfehler sogar für zusätzliche Sicherheitslöcher. Dieser Test deckt Schwächen auf.
Auf einem Notebook das Homeverzeichnis verschlüsseln ist nur die halbe Miete: Auch aus Log- und Konfigurationsdateien ziehen Diebe und unehrliche Finder Rückschlüsse. Schützen Sie mit DM-Crypt und LUKS die gesamte Festplatte vor fremden Blicken - das kann aber keine Distribution out of the Box.
Firewalls sind ein bewährter Weg, die Sicherheit von Rechnersystemen zu erhöhen. Das Linux-Magazin stellt zwei Bücher vor, die sich dem komplexen Thema auf unterschiedlichen Wegen nähern.
Was viele nicht wissen: Ubuntu hat einen schlanken Ableger für den Produktiveinsatz auf Servern. Der verwirrt nicht mit grafischem Schnickschnack, sondern erinnert sich der Unix-Tugenden Purismus und Transparenz. Vor wenigen Tagen hat eine neue Version das Licht der Welt erblickt - die...
Linux-Benutzern hilft der Editor Esperantilo beim Schreiben in dieser Weltsprache. Pinot sucht vom Desktop aus im Web, Kleansweep nach nicht mehr benötigten Dateien. Wer sich bei Kompressionsalgorithmen auskennt, kann 50000 Euro gewinnen und sich damit viele Portionen Garnelen leisten.
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