Ausgabe September 2004
Artikel
Mit Kontact 1.0 erscheint nach Evolution ein zweiter Outlook-Konkurrent für Linux, der sogar mit verschiedenen Groupware-Servern Kontakt aufnimmt und nebenbei Mails liest oder den Wetterbericht zeigt.
In vielen Umgebungen kommen Linux-Clients in die Verlegenheit, mit einem Microsoft-Exchange-Server zu kommunizieren. Seit Ximian einen Connector für Evolution entwickelt hat, ist der Zugriff auf die Groupware-Funktionen komfortabler geworden. Im Mai veröffentlichte Novell die Software unter der GPL.
Wer Linux-Arbeitsplätze in eine umfängliche Windows-dominierte IT-Landschaft einzubinden hat, muss sich technisch und organisatorisch für eine der vielen gangbaren Strategie entscheiden. Eine systematische Herangehensweise tut Not.
16000 Besucher, 170 Aussteller, 130 Vorträge - der Karlsruher Linuxtag trotzt der allgemeinen Messemüdigkeit, nicht zuletzt wegen des vielfältigen und anspruchsvollen Vortragsprogramms.
Einer serviert für alle: Der dicke Linux-Terminalserver und viele Thin Clients bilden eine Alternative oder Ergänzung zum Corporate Desktop. Der Beitrag vergleicht drei der populärsten Ansätze: das Linux Terminal Server Project, Nomachine NX und Tarantella Secure Global Desktop.
Hängt eine Migration von vorhandenen Windows-Applikationen ab, ist ein Emulator eine gute Möglichkeit. Je nach Konzept setzt er Windows- in Linux-Aufrufe um oder simuliert einen ganzen PC.
IMAP-Unterstützung gehört zur Standardausstattung moderner E-Mail-Clients. Doch im Detail zeigen sich Schwächen, wie ein Vergleich zwischen Thunderbird, KMail und Evolution belegt.
Jeder Programmierer nutzt für die tägliche Arbeit eine Sammlung persönlicher Skripte. Um vier aus dem eigenen Fundus geht es hier. Alle brauchen jedoch Perl-Module, die nicht auf jedem Rechner vorhanden sind. Das Perl Archive Toolkit löst die Abhängigkeit und packt Skripte und Module in ein...
Javadoc erzeugt mehr als nur Klassendokumentation in HTML. Das Framework verschafft auch Zugriff auf Quellcode-Struktur und Kommentare. Der Coffee-Shop zeigt, welche Freeware-Tools diese Möglichkeiten nutzen und wie man selbst Javadoc-Erweiterungen programmiert.
Viele Java-Anwendungen müssen ihre Objekte dauerhaft speichern. Relationale Datenbanken eignen sich dafür nur mit zusätzlichem Aufwand. Das Hibernate-Framework übersetzt Java-Objekte in Tabellenform und übernimmt ihre komplette Verwaltung.
In der Tcllib sammeln Entwickler praktische Werkzeuge, die typische Programmieraufgaben lösen oder ganze Netzwerkprotokolle implementieren. Da sie sich auf eine reine Tcl-Erweiterung ohne kompilierten Code beschränkt, ist die Bibliothek sofort einsatzbereit. Dieser Streifzug stellt einige Teile vor.
SQLite bringt zwar die Funktionalität einer relationalen SQL-Datenbank mit, kommt aber ohne aufwändig zu administrierende Server aus. Dieser Artikel vergleicht die Bibliothek mit ihren Konkurrenten und zeigt, wie man sie in eigene Programme einbaut.
Diese Kolumne berichtet aus der Perspektive des GNU-Projekts und der FSF über Projekte und aktuelle Geschehnisse aus dem Umfeld freier Software. In dieser Ausgabe geht es um die Projekte Doodle und Pylint sowie um Privacy-Probleme beim Online-Portal Orkut.
Auch letzten Monat gab es einige Neuigkeiten in der Welt der freien Software. Wir picken die Leckerbissen heraus. Dieses Mal: Tod dem König mit XBoard, das KDE-Programm Akregator, Debian GNU/KFreeBSD und die Debian-Abstimmung zum Social Contract. Zum Nachtisch gibt es leckere Aprikosencreme.
Wer sein Linux-System besser kennen lernen will, ist mit Mathias Kettners Erstlingswerk gut bedient. Sowohl Neulingen als auch erfahrenen Administratoren bietet es eine durchdachte Mischung aus verständlich präsentiertem Basiswissen und kleinen Tricks, die im täglichen Leben weiterhelfen.
| LINUX-MAGAZIN KAUFEN | ||
|---|---|---|
| EINZELNE AUSGABE | Print-Ausgaben | Digitale Ausgaben |
| ABONNEMENTS | Print-Abos | Digitales Abo |
| TABLET & SMARTPHONE APPS | ![]() Bald erhältlich | ![]() Deutschland |

















