Einer serviert für alle: Der dicke Linux-Terminalserver und viele Thin Clients bilden eine Alternative oder Ergänzung zum Corporate Desktop. Der Beitrag vergleicht drei der populärsten Ansätze: das Linux Terminal Server Project, Nomachine NX und Tarantella Secure Global Desktop.
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Das neu entwickelte Reiser 4 steht kurz vor seiner Premiere im Kernel 2.6. Es verspricht atomare Transaktionen, schreibt und liest flotter als sein Vorgänger ReiserFS, nutzt die Platte besser und ist durch Plugins erweiterbar. Dancing Trees dirigieren dieses File-Orchester.
16000 Besucher, 170 Aussteller, 130 Vorträge - der Karlsruher Linuxtag trotzt der allgemeinen Messemüdigkeit, nicht zuletzt wegen des vielfältigen und anspruchsvollen Vortragsprogramms.
Wirkungsvoller Schutz vor Spam muss mit immer neuen Tricks der Müllversender Schritt halten. Derzeit aktuell: Spam-versendende Würmer. Gegen sie hilft Greylisting: Der Empfänger lässt den Sender kurz warten. Echte Mailserver kümmert das kaum, nur Spammern fehlt das Durchhaltevermögen.
Wer Linux-Arbeitsplätze in eine umfängliche Windows-dominierte IT-Landschaft einzubinden hat, muss sich technisch und organisatorisch für eine der vielen gangbaren Strategie entscheiden. Eine systematische Herangehensweise tut Not.
Unix-Systeme warten mit unzähligen Funktionen und Diensten auf. Doch nicht jeder Administrator weiß, was sich im Einzelnen auf seiner Maschine herumtreibt. Dieser Workshop leistet Hilfestellung beim gezielten Abschalten unnötiger Kommunikationsdienste.
In vielen Umgebungen kommen Linux-Clients in die Verlegenheit, mit einem Microsoft-Exchange-Server zu kommunizieren. Seit Ximian einen Connector für Evolution entwickelt hat, ist der Zugriff auf die Groupware-Funktionen komfortabler geworden. Im Mai veröffentlichte Novell die Software unter der GPL.
Backups sind wie Regenschirme: Hat man einen, passiert nichts. Vergisst man ihn, dauert es nicht mehr lange bis zur Katastrophe. Zumindest gegen drohende Datenschäden helfen ein kleiner Server, ein paar Festplatten und Linux-Bordmittel.
Mit Kontact 1.0 erscheint nach Evolution ein zweiter Outlook-Konkurrent für Linux, der sogar mit verschiedenen Groupware-Servern Kontakt aufnimmt und nebenbei Mails liest oder den Wetterbericht zeigt.
Überflutete Mailboxen und jeden Tag mehr Spam und Viren sind des Mail-Admin Gräuel. Neue Bestimmungen im Strafrecht verbieten es ihm jedoch, diesen Datenmüll zu löschen.
Wer sein Linux-System besser kennen lernen will, ist mit Mathias Kettners Erstlingswerk gut bedient. Sowohl Neulingen als auch erfahrenen Administratoren bietet es eine durchdachte Mischung aus verständlich präsentiertem Basiswissen und kleinen Tricks, die im täglichen Leben weiterhelfen.
Etwas Detailwissen darüber, wie Prozesse Speicher anfordern, hilft beim Debugging unwilliger oder übermäßig RAM-hungriger Prozesse. Obgleich es mehrere Formen zu unterscheiden gilt - alle Informationen spiegelt der Kernel augenblicklich ins Proc-Filesystem ein.
Ant ist das Make für Java-Projekte, kann aber viel mehr: Wer Sonderwünsche hat, kann Ant beliebig erweitern und neue Tasks mit eigenen Java-Klassen verbinden. Wie das geht, zeigt dieser Coffee-Shop. Bernhard Bablok
Vom 26. Mai bis zum 2. Juni fand unter südlicher Sonne die Debconf, das jährliche Treffen der Debian-Entwicklergemeinde statt. Dabei war die in Kürze anstehende Release Sarge ein wichtiges Thema.
Die Eclipse Workbench aus dem Hanser-Verlag soll die Lücke schließen zwischen teuren Eclipse-basierten IDEs von Anbietern wie IBM und den kostenlosen Java Development Tools (JDT). Es gibt sie in den zwei Versionen Enterprise und Professional, von denen aber nur die Professional auch auf Linux läuft.














