Diesmal gibt es gleich zwei Bücher zur Systemadministration: Das erste Werk heißt "Squid" und bietet eine umfangreiche Anleitung und Referenz zum gleichnamigen Proxyserver. In "Unix-Systemadministration" erhält der Käufer eine Übersicht über die Konfiguration diverser...
Mit Mobile IP behält ein Laptop seine IP-Adresse, wenn er in ein neues Netzwerk wechselt. Selbst beim Übergang von einem WLAN in ein Ethernet bleiben die TCP-Verbindungen bestehen. Bei TMip (Transparent Mobile IP) funktioniert das sogar ohne Eingriffe am Client.
IPsec ist der De-facto-Standard für den Aufbau virtueller privater Netze (VPNs). Freeswan integriert dieses Sicherheitsprotokoll in den Linux-Kernel und unterstützt dabei sogar die opportunistische Verschlüsselung. Installation und Konfiguration sind jedoch nicht trivial.
Tinc ist ein VPN-Daemon, der ohne Kernelmodifikation ganze Netze tunnelt. Besonders bei größeren VPN- Installationen wird sich der Admin über die einfache Konfiguration freuen: Zusätzliche Knoten sind deutlich schneller integriert als bei Freeswan.
Cipe ist eine robuste und recht einfach zu benutzende VPN-Technik. Da es IP-Pakete in UDP verpackt, überwindet das Crypto-IP-Encapsulation-Protokoll spielend NAT- und Socks-Geräte.
Mit dem Poptop-Daemon spricht Linux auch die umstrittene Microsoft-VPN-Sprache PPTP. Ist er mit einem zusätzlichen Kernelmodul und einem aktuellen »pppd« ausgerüstet, bindet Poptop im heterogenen Netz Microsoft- und Linux-Clients gleichzeitig an.
Hogwash kombiniert die Funktion eines Intrusion-Detection-Systems (IDS) mit den Aufgaben einer Firewall. Snort-ähnliche Regeln entscheiden, ob das Gateway ein Paket weiterleitet oder sperrt. Ähnlich einer Bridge arbeitet Hogwash als transparente Firewall ohne eigene IP-Adressen.
Snort ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Network Intrusion Detection System. Die kurz vor der Veröffentlichung stehende Version 2.0 ist beim Erkennen von Angriffen bis zu 18-mal schneller als ihre Vorgängerin. Sogar in Gigabit-Netzwerken erschnüffelt Snort jedes faule Datenpaket.
Der kommende Linux-Kernel 2.6 wird IPsec enthalten, und zwar nicht mit Freeswan-Patches, sondern mit einer neuen Implementierung. Dazu gesellen sich spezielle Userspace-Tools. Dieser Artikel zeigt, wie damit sichere IP-Transportwege entstehen.








