Syntaktischen Zucker nennen Entwickler solche Elemente einer Programmiersprache, die nicht oder nur wenig zu ihrer Ausdrucksstärke beitragen. Solche Kosmetik hat aber bisweilen ihren Sinn.
Als IBM 2005 versprach 500 seiner 40 000 Patente nicht gegen Open Source einzusetzen, erntete das Unternehmen mehrheitlich Beifall. Seit der Konzern ein Projekt bezichtigt, seine Patente zu verletzen, herrscht Aufregung. Eine Geschichte, die nur Verlierer kennt .
Dreist mutet es an, wenn Hersteller von Anwendern verlangen, blind all ihren Versprechungen zu glauben, und verbieten selbst nachzuschauen und zu messen. Nur Transparenz schafft Vertrauen .
Zu viele Dateien, zu viele Verzeichnisse: Wer gezielt nach Daten sucht und wiederholbare Arbeiten plant, schreibt ein Skript. Doch Obacht: Fallen lauern .
Funktionsvielfalt des Mobilbetriebssystems Android stellten viele Vortragende auf der Droidcon unter Beweis: Optische Raffinessen der Demoszene, Musikerkennung auch in der Disko und mehrfache taktile Stupser zeigten sich im bunt gemischten Programm. Nur einer fehlte: Google .
Die derzeit in Berlin stattfindende Konferenz Droidcon beschäftigt sich mit Googles Mobil-Linux Android. In seiner Keynote stellte Professor Kai Rannenberg das Open-Source-Projekt unter anderem Apples I-Phone gegenüber .
Bestehende Software zerlegen und aus den Einzelteilen nach genauer Inspektion etwas Neues schaffen ist ein effektiver Entwurfsprozess. Doch ist es ratsam, dabei nicht zu übertreiben .
Anbieter versprechen eitel Sonnenschein bei der Auslagerung von IT-Diensten. Dabei verschweigt mancher, dass aus Wolken Regen, Schnee und Hagel entstehen. Eine Reise durch eine wechselvolle Landschaft .
Nur ein einziges Dateiformat müssen Entwickler mit Zk 5 pflegen, um attraktive Oberflächen und Ajax-getriebene Rich Internet Applications zu bauen. Schluss mit separatem HTML, CSS und Javascript .
Als Phalanx gegen Angriffe ist die Aufgabe von Firewalls normalerweise klar umrissen. Sind aber Hochsicherheit, einfachster Betrieb oder das Verhindern von Lecks gefordert, müssen Speziallösungen her.
Die Deutsche Bahn erweitert ab sofort ihr Mobil-Angebot. Reisende benötigen neuerdings keinen Ausdruck ihres Tickets mehr und erhalten standortbezogene Auskünfte. Das Unternehmen will in kontrollierten Rahmen seine Daten auch für weitere Mash-ups zur Verfügung stellen.
Gelöste Stimmung bei der Geek-Interpretation des Squaredance, technischer Austausch, Verehrung von Veteranen: Die von Ehrenamtlichen organisierte Fosdem im Herzen Europas hat viele Gesichter.
Eine komplexe Software zu entwerfen und zu entwickeln ist eine Sache - Kunden davon zu überzeugen, dass es sich leicht installieren und betreiben lässt, eine andere. Appliances schaffen Anbietern eine definierten Container und vereinfachen dem Empfänger den Betrieb.
Wenn es bereits mehrere Exemplare einer Programmgattung gibt, greifen Entwickler gerne zu der Phrase "Yet another ...". Gerade Sprachdesigner scheinen von diesem Phänomen betroffen. Programmierer stehen damit zwischen passgenauer Ausdrucksmöglichkeit und babylonischer Sprachverwirrung.
Nicht nur Programmierer stellen Unsinn mit der Bash an. Wenn perfide Betriebsstörer den Rechnerbetrieb lahmlegen hat der verantwortliche Systemverwalter vorher zuviel Nachsicht walten lassen. Lästigen Denial-of-Service-Attacken kann er nämlich vorbauen.












