Linus Torvalds hat Mitte September offiziell die Testphase für die nächste Kernelversion eingeläutet. Linux 4.3 wirft den separaten Support für das Dateisystem Ext 3 über Bord, schaltet IPv6 standardmäßig ein und unterstützt Intels neue Skylake-Plattform....
Mit etwa einer Million Codezeilen mehr ist die Vorabversion des Linux-Kernels 4.2 der umfangreichste bisher veröffentlichte Versionssprung. Fast die Hälfte des Codes gehört zu einem neuen Treiber.
Im nächsten Linux-Kernel kann sich das Dateisystem Ext 4 selbst verschlüsseln. Die Interprozess-Kommunikation Kdbus wurde zwar hitzig diskutiert, hat es aber nicht in den Kernel 4.1 geschafft.
Debian 8 alias Jessie ist erschienen. Der stabile Zweig der Distribution aktualisiert zahlreiche Softwarepakete und schickt neue Desktops ins Rennen. Der Umstieg vom Vorgänger Wheezy dürfte aber vor allem wegen des neu eingeführten Systemd nicht für alle Nutzer in Frage kommen.
Statt der 3.20 erhält der nächste Kernel die Versionsnummer 4.0. Die größte Neuerung dürfte das Kernel Live Patching sein, das Downtimes überbrücken soll. Das Bauwerk der Tüftler ist aber umstritten.




