Lange haben die Entwickler der Desktopumgebung Gnome die Notwendigkeit einer Gnome-Version 3.0 verneint. Doch nun tut sich etwas: Auf der Gnome-Entwicklerkonferenz Guadec wurden erste Pläne für eine 3.0er Release enthüllt und Details zu Gtk+ 3.0 gegeben.
Mit zwei Fingern auf dem Touchscreen Fenster größer ziehen, mehrere Regler auf dem virtuellen Mischpult gleichzeitig verschieben oder mit allen fünf Finger ein Bild ziehen - das wird wohl in Zukunft mit Multipointer-Unterstützung (MPX) für den X-Server möglich sein.
Eine ganze Reihe von Fehlern und Sicherheitslücken haben sich in den Java-Entwicklerkits von Sun Microsystems angesammelt. Diese schließt das Unternehmen jetzt mit verschiedenen Updates.
Dass sich mit Blender schöne Trickfilme produzieren lassen, hat die Blender Foundation mit "Big Buck Bunny" gezeigt. Nun gibt es eine Demoversion des mit der freien 3D-Software gestalteten Jump'n'Run-Spiels Apricot.
Im E-Mail-Client Thunderbird ist ein recht große Zahl Sicherheitslücken entdeckt worden. Abhilfe schafft im Moment nur das Abschalten von Javascript.
Verstecken Rootkits Ports und Prozesse, stoßen herkömmliche Analysemethoden schnell an Grenzen. Eine Möglichkeit, die unsichtbaren Eindringlinge zu finden soll die Software Unhide zur Verfügung stellen.
18 Millionen Zeilen Code in 23 Projekten: Die Eclipse Foundation hat gemäß ihrem jährlichen Release-Zyklus die offene Entwicklungsplattform "Eclipse Ganymede" veröffentlicht
Neben der von Asus etablierten und Intel proklamierten Geräteklasse der Netbooks stehen auch die sogenannten Mobile Internet Devices (MID) auf der Agenda von Canonical. Jetzt hat der Ubuntu-Sponsor die erste öffentliche Entwicklerversion der Ubuntu MID Edition freigegeben.
Nvidia hat der Forderung nach einem Open-Source-Grafiktreiber gegenüber US-Medien eine Absage erteilt.
In der Implementierung der Programmiersprache Ruby haben Entwickler mehrere Sicherheitslücken gefunden und gestopft. Betroffen sind die Versionen 1.8 und 1.9 und damit sehr viele in Ruby programmierte Webanwendungen.
Schwer wartbar, komplex, ineffizient - so in etwa sieht der Google-Entwickler Ian Lance Taylor den in der Programmiersprache C geschriebenen Code des GNU Compiler Collection. Er möchte ihn gern neu schreiben, diesmal in C++.
Keine zwei Tage nach der finalen Veröffentlichung des neuen Mozilla-Browsers Firefox 3 ist eine Sicherheitslücke aufgetaucht, die als kritisch eingestuft wird.
Sind Treiber noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase, ist weder der Next- noch der mm-Tree der richtige Platz für den noch experimentellen Code. Um trotzdem mehreren Entwicklern den Zugang zum neuen Code zu ermöglichen, hat Greg Kroah-Hartman einen neuen Entwicklungszweig für den Kernel...
ATI hat einen weiteren Teil der Spezifikationen für seine Grafikchips freigegeben. Auf X.org finden sich nun detaillierte Informationen zu den 3D-Befehlssätzen der R600-Grafikprozessoren.


