Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Die erste Seite der DVD enthält Videos der Grazer Linuxtage 2015, die zweite unter anderem die Fedora 22 Workstation, eine Appliance zur Analyse von Malware, ein E-Book über den Raspberry Pi und vieles mehr.
Neben einem normalen Linux-Magazin ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD, bei der die Redaktion den Datenträger nach einem speziellen Konzept zusammenstellt: In einer Art modularem System enthält er Programme und Tools, welche die jeweilige Magazin-Ausgabe testet und bespricht. Zudem gibt es im Heft nicht abgehandelte Software, die die Redaktion besonders empfiehlt, alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche.
Seite A: Grazer Linuxtage
Die Seite A ist bis zum Rand mit Videos gefüllt. Wer mit dem Browser auf sie zugreift, erreicht über ein HTML-Menü ausgewählte Vorträge der Grazer Linuxtage 2015. Sie zeigen unter anderem, wie Nutzer unstrukturierte Daten mit PostgreSQL speichern, sicher miteinander kommunizieren, komplexe reguläre Ausdrücke schreiben und erste Schritte beim Programmieren in Python unternehmen.
Remnux 6.0
Wer die Silberscheibe umdreht und mit dem Browser darauf zugreift, stößt auf zahlreiche weitere Inhalte. Aus ihnen sticht die Appliance mit Remnux 6.0 hervor (Abbildung 1). Sie basiert auf Ubuntu-Linux 14.04 und enthält zahlreiche vorinstallierte Tools zur Analyse von potenzieller Schadsoftware. Beispielsweise extrahiert das Skript »officeparser« Makros aus Word-Dokumenten, während die Virus-Total-Tools ein verdächtiges Programm auf Schadcode abklopfen. Hinzu kommen bekannte Werkzeuge, zum Beispiel Wireshark zur Analyse der Netzwerkkommunikation.
E-Book und Fedora 22
Als E-Book wartet “Linux mit Raspberry Pi” (Abbildung 2) aus dem Franzis-Verlag auf Leser. In ihm beschreibt Autor Christian Immler auf über 300 Seiten Einsatzmöglichkeiten für den Minicomputer. Unter anderem entstehen ein NAS-Server und ein virtueller Diaprojektor. Daneben enthält die DVD das aktuelle Fedora 22 Workstation (64 Bit) als ISO-Image. Für den Betrieb in der Cloud oder einer Virtualisierungslösung eignet sich das Image mit Fedora 22 Atomic Host.
Wem das nicht reicht, der baut mit der aktuellen Version von IP-Fire eine leistungsfähige Firewall auf, betrachtet mit dem Libre Office Viewer Dokumente auf Android-Geräten oder entwickelt Programme mit Hilfe von Mozillas Programmiersprache Rust.







