Ausgabe Juli 2008

Titelthema: Login! - Identitäten und Zugänge nach modernen Methoden verwalten
Das Linux-Magazin 07/08 erscheint am 5. Juni 2008 und widmet den Titel "Login!" im Doppelsinn einem Schlüsselthema der EDV: Wie jedes moderne Schließsystem soll der Zugang zu Daten und Rechner vor unberechtigten Zugriffen sicher sein, gleichzeitig soll das System anwenderfreundlich und gut zu verwalten sein. Schlüsselerlebnisse beim Identitäts- und Accountmanagement liefern die Artikel zum Schwerpunktthema.
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Artikel
Passwörter sind trotz Biometrie-Boom immer noch das am häufigsten eingesetzte Mittel zur Authentifizierung. In unfreundlichen Umgebungen versuchen Falschspieler sie abzuhören oder auszuspähen. Das macht aber nichts, wenn sie nur einmal gültig sind.
Ausgerechnet Microsoft zeigt der Unix-Welt seit Jahren, wie die Kombination aus dem Verzeichnisdienst Active Directory und Kerberos erfolgreich zentrale Benutzerverwaltung und Single-Sign-on implementiert. Mit nur wenig Handarbeit klinkt sich auch Linux ein.
Im Web 2.0, das soziale Kontakte betont, entsteht der Wunsch, die Identität seines Gegenüber zu kennen. Doch neben dem harmlosen Interesse, den Namen des Chatpartners zu erfahren, verbergen sich auch unedle Motive in dem Bestreben, die Internetbesucher zu identifizieren.
Ob beim Anbandeln auf dem Schulball oder dem Anbinden von Dateisystemen aus der Windows-Welt - etwas Sicherheit auf dem einen oder anderen Parkett ist immer nützlich. Die aktuelle Folge des LPI-Kurses zeigt die ersten Schritte im Samba-Takt.
Youtube, Myspace & Co. haben es populär gemacht: Flash ist inzwischen das Standardformat für multimediale Inhalte im Netz. Während diese Sites ihre Inhalte per progressivem HTTP-Download anbieten, setzt richtiges Streaming den kommerziellen Flash-Server voraus, den dieser Artikel näher...
Wenn es beim Systemstart auf jede Sekunde ankommt, erweist sich der Linux-typische Klassiker Sys-V-Init als lästiger Bremser. Entwickler von Embedded-Geräten und schlanken Spezial-Distributionen sollten Ausschau nach zeitgemäßeren Sprintern halten.
Deutschland gehört zu den am besten kartografierten Ländern der Welt und weil die Inspire-Richtlinie der EU seit einem knappen Jahr die Behörden zwingt, ihre Geodaten online zu veröffentlichen, haben Geoportale Konjunktur. Dank Open-Source-Software und offener Standards kann jeder Webserver...
Ein kompletter Linux-Rechner in Form eines USB-Sticks: Yoggie setzt diese Hardware ein, um einzelne Windows-Rechner umfassend zu schützen. Doch nicht alles funktioniert wie gedacht.
Findmp3 0.7 MP3-Dateien über ID3-Tags finden Quelle: Lizenz: GPLv2 Alternativen: Desktop-Suche Da Dateinamen nur sehr beschränkt dazu taugen, Musikstücke und Filme zu beschreiben, dürfen viele Multimedia-Dateiformate beschreibende Tags enthalten. MP3s nehmen Informationen wie Künstler,...
Es gibt viele Wege, um PDF-Vortragsfolien zu erzeugen: Latex-Anhänger schwören auf die Beamer-Klasse, Open-Office-Anwender nutzen die Funktionsfülle ihrer Office-Suite und der Layout-Spezialist Scribus exportiert ansehnliche PDFs sogar mit interaktiven Elementen.
Große Softwareprojekte haben ihre eigenen Regeln, denn Hunderte von Entwicklern und Millionen Zeilen Code wollen koordiniert sein. Das Linux-Magazin fragte beim ranghöchsten Maintainer des aktuellen Linux-Kernels nach, wie er das bewerkstelligt.
Seine Webseite GPL-Violations.org listet Verstöße gegen die General Public License. Vor dem Oberlandesgericht München hat Harald Welte gegen den IP-Telefonie-Anbieter Skype einen weiteren Erfolg errungen.
Nach dem Wirbelsturm in Birma gilt es, die Arbeit der Helfer allen Widrigkeiten zum Trotz effektiv zu koordinieren. Dabei kommt das freie Disaster Management System Sahana zum Einsatz. Die GUI-basierte Backupsoftware Areca dagegen sichert die Daten von Desktop-Rechnern.
Europäische Softwarefirmen für Identitäts- und Access-Management (IAM) hielten vom 22. bis 25. April in München ein Branchentreffen ab. Die Teilnehmer kamen aus dem Umfeld der Veranstalter und sorgten für eine familiäre Atmosphäre bei Trenddiagnose und -diskussion.
Der Begriff Open Source ist ein Schlager. Ein neues Buch preist nun auch die quelloffene Software selbst als Wundermittel fürs Marketing. Das "Open Source Jahrbuch 2008" dagegen nähert sich seinem Thema mit dem kritischen Blick der Wissenschaft. Das Linux-Magazin stellt beide vor.
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