Die offizielle Distribution für den Raspberry Pi aktualisiert den Browser Chromium auf Version 84, die vor allem die Videoqualität verbessert. Des Weiteren erfolgt die Audio-Ausgabe über PulseAudio anstelle von ALSA. Neu hinzugekommen sind neben einer Druckerverwaltung auch weitere Hardware-Einstellungen.
Der Einsatz von PulseAudio vereinfacht unter anderem die Anbindung von Bluetooth-Audiogeräten, zudem können jetzt mehrere Anwendungen gleichzeitig Töne abspielen. Anwender sollen von der Umstellung auf PulseAudio nichts mitbekommen. Lediglich das Widget zum Wechsel des zu nutzenden Audiogeräts offeriert einen weiteren Menüpunkt. Dieser führt zur Wahl der Geräteprofile, über die sich wiederum die zu nutzenden Ein- und Ausgänge wählen lassen.
Im Raspberry Pi OS läuft jetzt standardmäßig das Drucksystem CUPS, das sich über das grafische Tool “system-config-printer” verwalten lässt. Letztgenanntes erreichen Anwender im Startmenü unter den Einstellungen.
Einige Raspberry Pi-Modelle besitzen nur eine einzige Status-LED. Dazu gehören der Raspberry Pi Zero und der Raspberry Pi 400. Was diese LED anzeigen, lässt sich ab sofort im Raspberry Pi Configuration Tool einstellen. Die LED kann leuchten, sobald Strom verfügbar ist, oder die Zugriffe auf einen Datenträger durch Blinken anzeigen. Bereits seit einiger Zeit ist ein offizieller Lüfter erhältlich, der den Raspberry Pi in einem Gehäuse herunterkühlt. Über das Raspberry Pi Configuration Tool lässt sich jetzt einstellen, an welchen I/O-Pins der Ventilator hängt und ab welcher Temperatur er zu rotieren beginnt.
Verbessert haben die Entwickler auch die Unterstützung für den Orca Screenreader. Dieses lässt sich jetzt schnell über die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[Leertaste] installieren.
Sämtliche Neuerungen stellt ausführlich der zugehörige Blog-Beitrag vor.




