Aus Linux-Magazin 03/2008

Leichtgewichtige Desktopumgebungen im Test

Auf neuen PCs fallen die etwa 100 MByte RAM, die Gnome oder KDE schlucken, kaum ins Gewicht. Wer jedoch einen alten Rechner noch eine Weile nutzen möchte oder mehrere virtuelle Desktops auf einer Maschine betreibt, ist mit schlankeren Alternativen wie Icewm oder Xfce besser bedient.

Das erste Linux-System des Autors, Suse 5.3, lief 1998 auf einem 486er Rechner mit 8 MByte Arbeitsspeicher. Der RAM war für X-Window mit Fvwm2 knapp bemessen, das System war aber benutzbar. Aktuelle Desktop-Linux-Systeme genehmigen sich wesentlich mehr Speicher als 1998.

Dabei ist der Anteil des RAM, den der Kernel belegt, heute wie vor zehn Jahren gering, obwohl dieser den Löwenanteil der Funktionalität bereitstellt: Ohne grafische Umgebung beansprucht ein Ubuntu-7.10-System 24 MByte RAM. Startet »xinit« die Gnome-Umgebung, sind es 134 MByte. Bei X-Window mit einem Xterm ohne Windowmanager belegt das System 52 MByte.

Winterspeck

Die ermittelten 80 MByte Speicherbedarf für die Gnome-Umgebung sind nur ein grober Anhaltswert. Es handelt sich dabei um die RAM-Belegung unmittelbar nach dem Start. Je nach Einstellungen, hinzugefügten Addons wie Taskleisten-Applet oder im Betrieb anschwellenden Icon-Caches schluckt der Desktop in der Praxis oft wesentlich mehr Speicher. Bei gut ausgestatteten Einzelplatz-Maschinen fällt es nicht gerade schwer, einer komfortabelen Umgebung 80 bis 150 MByte RAM zu opfern.

Im Vergleich mit aktuellen Windows-Systemen liegt Linux dabei allemal gut im Rennen. Es gibt jedoch Szenarien, in denen jedes MByte verschwendeter RAM schmerzt: Firmen sparen beispielsweise viel Geld, wenn auch noch mehrere Jahre alte Desktop-Hardware ihren Dienst tut, ohne durch schleppende Performance die Arbeit zu behindern.

Bald zu ersetztende Computer mit zusätzlichen Speicherriegeln aufzufrischen, die sich in neueren Maschinen nicht mehr nutzten lassen, ist keine lohnende Investition, zumal veraltete Speicherspezifikationen pro Megabyte oft mehr kosten als aktueller RAM.

Neben ihrem im Vergleich zu anderen Linux-Systemkomponenten hohen Speicherbedarf überlasten die beiden großen Desktop-Umgebungen auch die CPU älterer Systeme. Wenn das Starten eines oft benötigten Tools wie des Dateimanagers zur Geduldsprobe wird, stört dies den Arbeitsfluss (Tabelle 1). Die schwergewichten Dateimanager von KDE und Gnome bieten zwar Vorschauen für viele Dateitypen oder Datenübertragung in vielen Protokollen. Aber wenn das Aufrufen von Konqueror oder Nautilus viele Sekunden dauert, stören die vielen Funktionen, die der Benutzer selten braucht, mehr, als sie nutzen.

Tabelle 1:
Startzeiten

Schmales Budget

Um ihre Tauglichkeit für ältere System zu prüfen, testet diese Bitparade die Desktopumgebungen Xfce, Icewm und Geubuntu (Opengeu) auf einem AMD-Duron-PC mit 700 MHz CPU-Takt und 128 MByte RAM (Abbildung 1), auf dem das aktuelle Ubuntu 7.10 läuft. Ziel ist, bei der Desktopumgebung Ressourcen einzusparen und trotz alter Hardware mit aktuellen Anwendungen zu arbeiten. Ubuntu installiert sich zudem – anders als Suse 10.3 oder Mandriva 2008 – mit dem texbasierten Installer recht zügig.

Abbildung 1: Schwergewichtiger Gnome: Wer mit dem Arbeitsspeicher geizen muss, sollte statt des Ubuntu-Standard-Desktops lieber eine leichtgewichtige Alternative wählen – die Palette reicht vom spartanischen Icewm bis zum Gnome-ähnlichen Xfce-Desktop.

Abbildung 1: Schwergewichtiger Gnome: Wer mit dem Arbeitsspeicher geizen muss, sollte statt des Ubuntu-Standard-Desktops lieber eine leichtgewichtige Alternative wählen – die Palette reicht vom spartanischen Icewm bis zum Gnome-ähnlichen Xfce-Desktop.

Mit dem Gnome-System, das der Ubuntu-Installer einrichtet, lässt sich aber auf der alten, spärlich mit RAM ausgestatteten Maschine nicht vernünftig arbeiten. Allein die grafische Umgebung sorgt bereits für etwa 100 MByte belegten Swapspace. Anwendungen wie ein Browser oder eine Textverarbeitung lassen sich so kaum noch benutzen, selbst wenn es sich dabei nicht um Schwergewichte wie Open Office oder Firefox handelt. Die Gnome-Menüs öffnen sich zögerlich.

Icewm

Bei derart leistungsschwacher Hardware wie dem sieben Jahre alten Testsystem mit 128 MByte RAM liegt es nahe, auf eine vollständige Desktopumgebung zu verzichten. Einfache Fenstermanager, wie Icewm oder Fvwm2 brauchen naturgemäß viel weniger Speicher. Icewm [1], für den es zahlreiche, allerdings oft angestaubt wirkende Themes gibt (Abbildung 2), belegt nur 24 MByte Arbeitsspeicher, zum Start braucht der Winzling lediglich 5 Sekunden. Unerfahrenen Benutzern bietet der nach Aussage seiner Entwickler besonders auf Performance getrimmte Fenstermanager immerhin die gewohnte Taskleiste, die schnell zwischen laufenden Anwendungen umschaltet und ein Startmenü enthält. Auch die Fensterumschaltung mit [Alt]+[Tab] funktioniert.

Abbildung 2: Noch Luft für Anwendungen: Selbst auf der mit lediglich 128 MByte RAM ausgestatteten Testmaschine läuft unter Icewm auch Firefox noch fließend.

Abbildung 2: Noch Luft für Anwendungen: Selbst auf der mit lediglich 128 MByte RAM ausgestatteten Testmaschine läuft unter Icewm auch Firefox noch fließend.

Das Startmenü enthält allerdings unter Ubuntu, wo nicht wie unter Suse der Paketmanager für die Konfiguration sorgt, nur wenige generische Einträge. Icewm wertet nicht die Desktop Menu Specification von Freedesktop.org aus [2], der Benutzer muss sich unter Ubuntu selbst um die Einträge kümmern. Die Syntax der Datei »/etc/X11/icewm/menu« oder der »/usr/X11R6/lib/X11/icewm« ist allerdings leicht verständlich:

menu "WWW Browsers" folder {
        prog Netscape netscape netscape
        prog Mozilla mozilla mozilla
 }

Menüs mit geschweiften Klammern umgeben Programmeinträge der Form »prog Name_des_Programms Iconpfad Pfad_zur_ausführbaren_Datei«. Findet sich die Icon-Datei im Suchpfad, dann genügt der Name ohne Dateiendung. Einträge, die auf ein nicht vorhandenes Binary verweisen, ignoriert Icewm.

Leere Fläche

Augenfälligstes Defizit des Icewm-Desktops sind die fehlenden Icons auf dem Desktop. Der Fenstermanager unterstützt weder Programm-Shortcuts noch die Ablage von Dateien auf der Arbeitsfläche. Abhilfe schafft der Rox-Filer [3], ein leichtgewichtiger Dateimanager, der mit dem Aufruf »rox -S &« den ungenutzten Desktop in den gewohnten Stauraum für Dateien oder Verknüpfungen zu Programmen erweitert und dabei etwa 10 MByte Speicher belegt (Abbildung 3). Dieser Wert steigt jedoch bei normaler Nutzung, etwa dem Öffnen weiterer Dateimanager-Fenster oder dem Ablegen von Icons auf dem Desktop.

Abbildung 3: Angebaut: Der Rox-Filemanager sorgt unter Icewm für die gewohnten Icons auf dem Desktop. Dafür braucht er lediglich rund 10 MByte Speicher.

Abbildung 3: Angebaut: Der Rox-Filemanager sorgt unter Icewm für die gewohnten Icons auf dem Desktop. Dafür braucht er lediglich rund 10 MByte Speicher.

Noch immer fehlen etliche Features einer Desktopumgebung wie KDE oder Gnome: Das Look&Feel der Anwendungen lässt sich nicht über ein zentrales Konfigurationtswerkzeug einstellen. Die Widget-Libraries GTK oder QT sind noch nicht im Arbeitsspeicher geladen, sodass der Start einer darauf basierenden Anwendung mit zusätzlichem Speicherverbrauch zu Buche schlägt. Auch um Freedesktop.org-Standards wie eine einheitliche Zwischenablage oder um ein Session-Management kümmert sich die schlichte Desktopumgebung nicht. Als Terminalanwendung kommt am besten Xterm zum Einsatz.

Rox lässt sich nicht nur in Kombination mit Icewm, sondern auch im Zusammenspiel mit vielen anderen Windowmanagern nutzen: Die sehr ausführliche Rox-Desktop-Homepage schlägt Sawfish, Windowmaker oder Xfcewm vor.

Xfce

Der Fenstermanager Xfcewm ist Bestandteil der Xfce-Desktopumgebung [4]. Die kommt Gnome oder KDE wesentlich näher, als ein um den Rox-Filer herum aufgebauter Desktop: Xfce enthält einen Dateimanager, einen Terminalemulator, einen Texteditor sowie ein umfangreiches grafisches Konfigurationstool (Abbildung 4). Die Panels sind ähnlich konfigurierbar wie unter Gnome, die Session-Funktion der Desktopumgebung startet bei der Anmeldung vom Benutzer festgelegte Programme. Icons für über HAL gemountete CDs oder DVDs erscheinen automatisch.

Abbildung 4: Eine vollständige, Gnome-ähnliche Desktopumgebung: Xfce läuft auf der alten Testmaschine fließend, belegt allerdings nicht wesentlich weniger RAM als Gnome.

Abbildung 4: Eine vollständige, Gnome-ähnliche Desktopumgebung: Xfce läuft auf der alten Testmaschine fließend, belegt allerdings nicht wesentlich weniger RAM als Gnome.

Wer Xubuntu auf einer Ubuntu-Standardinstallation über das Metapaket »xubuntu-desktop« nachrüstet, erlebt allerdings eine Überraschung: Der Xfce-Desktop belegt nach dem ersten Start nicht weniger als 166 MByte Speicher, was sogar deutlich über dem Verbrauch eines Gnome-Desktops liegt.

Ein Blick auf die Taskliste in Top zeigt aber, dass der größte Teil gar nicht zu Lasten der Xfce-Umgebung geht: Die größten Verbraucher sind das in das Panel eingebunde Suchinterface-Applet Deskbar [5], der Ubuntu-Update-Notifier sowie das Gnome-Mixer- und das Network-Manager-Applet, die aus der Freedesktop.org-konformen Gnome-Konfiguration stammen, die auch Xfce auswertet. Wer den Xubuntu-Desktop von der Xubuntu-CD installiert [6], stößt nicht auf dieses Problem.

Ausgedünnt

Nach dem Entfernen der kritischen Panel-Applets und dem Ausdünnen unter »Einstellungen | Automatisch gestartete Anwendungen« belegt Xfce zusammen mit X-Window noch 108 MByte, 56 MByte davon gehen auf das Konto der Desktopumgebung. Das sind etwa 26 MByte weniger als Gnome.

Deutlicher als die RAM-Einsparung fällt der Vorteil bei der CPU-Belastung aus. Anders als unter Gnome reagieren die Menüs auch auf der in die Jahre gekommenen Maschine ohne spürbare Verzögerung. Mit etwa 17 Sekunden startet die Umgebung erträglich schnell, auch der Dateimanager strapaziert mit etwa 3 Sekunden Startzeit nicht die Geduld des Anwenders. Die zur Xfce-Umgebung gehörige Konsole startet mit 9 Sekunden zwar bereits etwas zögerlich, bietet aber ähnlichen Komfort wie ein Gnome-Terminal: Über Tabs greift der Anwender auf mehrere Konsolen in einem Fester zu. Die Software ist auch in der Lage, die Kanten der Schrift zu glätten.

Der Dateimanager Thunar gleicht auf den ersten Blick sehr stark Nautilus: Er bietet wie dieser lediglich ein Ein-Panel-Layout, differenziert aber Dateitypen durch unterschiedliche Icons, Grafiken zeigt er als Vorschau. Auch die ».directory«-Dateien, mit denen sich Ordnern bestimmte Icons zuordnen lassen, wertet Thunar aus. Per Rechtsklick lassen sich die Zugriffsrechte einstellen und Ordner wie unter Gnome und Mac OS mit Emblemen, also kleinen, über das Ordner-Icon gelegten Grafiken, hervorheben.

GTK-Anwendungen erscheinen unter Xubuntu im gleichen Look wie die Desktopumgebung, KDE-Anwendungen allerdings nicht. Auf Wunsch lädt Xfce beim Einloggen eine Gnome- oder KDE-Laufzeitumgebung. Letzteres schlägt sich zwar deutlich in der Startzeit von Xfce nieder und belegt unnötig Speicher, solange keine KDE-Programme laufen, beschleunigt aber deren Start auf der langsamen Testmaschine spürbar.

Insgesamt präsentiert sich Xfce als eine vollständige Desktopumgebung, bei deren Bedienung Gnome-Benutzer kaum einen Unterschied merken. Dass sie mehr Speicher verbraucht als der reine Windowmanager Icewm, ist nicht verwunderlich. Dennoch ließ sich auf der Testmaschine mit 128 MByte Speicher und trotz gelgentlichen Pagens flüssig arbeiten: Sind Firefox und Abiword gleichzeitig offen, reagieren beide Anwendungen kaum verzögert.

Geubuntu

Neben Xubuntu gibt es eine weitere Ubuntu-Variante, die eine Alternative zu den schwergewichtigen Gnome- und KDE-Desktops bietet: Geubuntu [7], hinter dem der unter dem Pseudonym Darkmaster auftretende italienische Künstler Luca De Marini steckt, setzt es sich zum Ziel, Eye-Candy und Performance zu verbinden. An augenfälligen Effekten wie einem animierten Desktophintergrund fehlt es nicht (Abbildung 5). Das extravagante Sunshine-Theme des Enlightenment-Desktops, auf dem Geubuntu basiert, sticht mit seinem gold-antiken Look aus der Masse der vielen blauen Desktops hervor. Weitere, auch funktionalere Themes, stehen bereit.

Abbildung 5: Stylische Optik, aber kaum weniger Speicherbedarf als Gnome: Der Enlightenment-Desktop in Geubuntu punktet lediglich in puncto CPU-Belastung gegenüber den großen Desktopumgebungen.

Abbildung 5: Stylische Optik, aber kaum weniger Speicherbedarf als Gnome: Der Enlightenment-Desktop in Geubuntu punktet lediglich in puncto CPU-Belastung gegenüber den großen Desktopumgebungen.

Die Webseite behauptet [8], dass die Systemvoraussetzungen mit mindestens 128 MByte RAM denen für Xubuntu gleichen. Das ist offensichtlich irreführend: Der Enlightenment-Desktop braucht deutlich mehr Speicher als Xfce. Nach dem Starten des Desktops belegte das System 124 MByte RAM, abzüglich des X-Server-Anteils bleiben 72 MByte für die Desktopumgebung.

Auf dem Testsystem mit 128 MByte war daher kein fließendes Arbeiten möglich. Anwendungen starten so träge wie unter Gnome, die Festplatte ist andauernd mit Pagen beschäftigt. Allerdings reagiert die Oberfläche selbst wesentlich zügiger. Ergebnis: Enlightenment braucht für die Testmaschine zu viel Speicher, überfordert aber nicht die CPU.

Komplettpaket?

Enlightenment ist kein reiner Windowmanager, die Software verwaltet auch die Desktopoberfläche, auf der sich Dateien und Anwendungsstarter ablegen lassen. Allerdings ist Enlightenment auch keine vollständige Desktopumgebung: Tools wie ein Dateimanager oder eine Konsole fehlen. Geubuntu behilft sich mit einer Mischung aus Xfce- und Gnome-Bestandteilen. Als Dateimanager fungiert Thunar aus der Xfce-Umgebung. Leider ist er aber nicht in den Enlightenment-Desktop integriert, die Icons lassen sich nicht aus dem Dateimanager auf den Desktop ziehen.

Die im Favoriten-Menü eingetragene Gnome-Konsole punktet zwar hinsichtlich der Funktionalität, ist aber für das Testsystem mit einem RAM-Bedarf von 21 MByte ohne Shared Memory zu groß. Ein grafischer Menü-Editor für das Favoriten-Menü ist vorhanden. Das Hauptmenü nutzt wie Xfce die Menu Specification von Freedesktop.org. Die Paketverwaltung sorgt für passende Menü-Einträge, die Gnome-Anwendung Alacarte editiert die Einträge des Startmenüs für Gnome, Xfce und Enlightenment.

Last but not least ist zu bedenken, dass Enlightenment 17, auf dem der Geubuntu-Desktop basiert, noch Beta-Software ist. Der Test förderte allerdings keine Instabilitäten zu Tage. Seit 13. Januar heißt Geubuntu Opengeu: Anders als Xubuntu ist der Ubuntu-Ableger kein offizielles Derivat. Wie der Geubuntu-Autor auf seiner Webseite schreibt, erlaube es Canonical Ubuntu-Derivaten, die eingene Tools und Repositories nutzen, nicht, auf den Namen Ubuntu anzuspielen, eine Anfrage des Entwicklers an Canonical blieb unbeantwortet.

Abgewogen

Den Ressourcen-schonendsten Desktop schickt unter Linux Icewm ins Rennen. Der schlanke Windowmanager bietet für 28 MByte RAM mit einem Startmenü und einer Taskleiste immerhin die zwei wichtigsten gewohnten Bedienelemente eines Gnome- oder KDE-Desktops. Die Oberfläche selbst bleibt jedoch verweist: Erst in Kombination mit dem 10 MByte schweren Rox-Filer, der ohne Parameter auch als gewöhnlicher Dateimanager startet, lässt sich die Desktopoberfläche zum Ablegen von Dokumenten oder als Anwendungsstarter nutzen.

Als eine vollständige Desktopumgebung mit Standardtools wie Konsolenanwendung und komfortablem Dateimanager präsentiert sich der Xfce-Desktop. Mit 56 MByte Speicherbedarf, also nur 26 MByte weniger als Gnome, schlägt sich der Desktop bei der Speicherbelegung schon spürbarer nieder. Allerdings reagieren die Menüs auf der sieben Jahren alten Testmaschine deutlich flotter als beim Gnome-Desktop.

Der Komfort stimmt auf jeden Fall, wer Gnome gewohnt ist, wird meist gar nicht merken, dass Xfce läuft. Außerdem ergab der Test: Trotz der Zusicherung auf der Webseite, dieselben Anforderungen an das System zu stellen wie Xubuntu, taugt der Geubuntu-Desktop erst für Systeme ab 256 MByte RAM.

Infos

[1] Icewm: [http://www.icewm.org]

[2] Freedesktops Menü-Spezifikation: [http://standards.freedesktop.org/menu-spec/latest]

[3] Rox-Filer: [http://roscidus.com/desktop]

[4] Xfce: [http://www.xfce.org]

[5] Deskbar-Applet: [http://raphael.slinckx.net/deskbar/index.php]

[6] Xubuntu-CD: [www.xubuntu.org/get]

[7] Geubuntu: [geubuntu.intilinux.com]

[8] Systemvoraussetzungen für Geubuntu: [http://geubuntu.wikispaces.com/Q+%26+A]

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